Chronik

"Die Arbeit mit dem Tod": Weltpremiere in Salzburg

Studierende des Studiengangs MultiMediaArt Film an der FH Salzburg setzen sich mit einem verdrängten Thema auseinander.

Regisseur Lorenz Wetscher (li) und Robert. SN/lorenz wetscher
Regisseur Lorenz Wetscher (li) und Robert.

Sie begleiten in einem Dokumentarfilm den Pfleger Robert mehrere Tage durch seine Nachtschichten und seinen Privatalltag. Das Studententeam drehte seine 25-minütige Dokumentation im Vorjahr im Raphael Hospiz Salzburg. Direktor Arno Buchacher: "Das Publikum wird auf hohem Niveau, ohne Voyeurismus, mit einem sehr sensiblen Thema konfrontiert". Der Konvent der Barmherzigen Brüder hatte das Hospiz vor fünf Jahren übernommen.

Regisseur Lorenz Wetscher und Kameramann Markus Wastl zeigen mit viel Feingefühl Menschen in ihrer letzten Lebensphase sowie den Pfleger Robert, der sich aufopfernd um sie kümmert. Hinter dem Projekt stehen der Salzburger Komponist Fabian Schober, Lichtmeister Mario Klaus, Kameraassistentin Sandra Laber, Set-Tonmeister Amer Ghannam, Mischtonmeister Moritz Grusch sowie die leitende Produzentin Bianca.

Die Weltpremiere des Filmes findet am 11. Februar um 20 Uhr im DAS KINO in Salzburg statt. Anschließend findet eine Podiumsdiskussion statt. Am Podium sitzen neben Regisseur Lorenz Wetscher, Hauptdarsteller Robert, Doraja Eberle, Ellen Üblagger (Ärztliche Leiterin) und Produzentin Bianca Weber. Freiwillige Spenden zugunsten des Raphael Hospiz sind erbeten.

Die Arbeit mit dem Tod — Offizieller Trailer from Lorenz Wetscher on Vimeo.

Quelle: SN

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