Chronik

Ein Museum zog in eine Telefonzelle in Neumarkt ein

Margit Beling hat sich auf die Suche gemacht - nach der Geschichte einer Ortschaft in Neumarkt. Das Ergebnis ihrer Nachforschungen ist in einem kleinen Museum zu bewundern, das nur wenig Platz für Besucher bietet.

Fotos, Anekdoten und Audios - Geschichte und Geschichten aus Sighartstein in einer Telefonzelle. Seit Samstag hat der Neumarkter Ortsteil ein eigenes "Mini-Museum", das zum Sehen, Hören und Erinnern einlädt.

Alteingesessene "Sirtinger" erinnerten sich

Beim "Mini-Museum" handelt es sich um ein Projekt von Margit Beling. Sie ist Obfrau des Vereins Kulturhaus Sighartstein, der in der ehemaligen Schlosstaverne beheimatet ist. Beling hat im vergangenen halben Jahr alteingesessene "Sirtinger", wie die Bewohner des Ortsteils auch bezeichnet werden, besucht, um Interessantes und auch Kurioses über die lokale Geschichte und einzelne Begebenheiten zu erfahren. Zudem hat sie Fotos und Anekdoten sowie Interviews gesammelt.

"Das Projekt stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl"

All dies ist nun im Telefonzellen-Museum vereint. "Unser Anliegen ist es, Kultur in seiner Vielfalt zu vermitteln und die Menschen anzuregen, selber Kunst zu schaffen. Bei dem Projekt konnte ich viele Leute kennenlernen, unseren Verein bekanntmachen und freundschaftliche Kontakte knüpfen," beschreibt Beling ihre Initiative. Für Landeshauptmann Wilfried Haslauer ist das Mini-Museum ein "ambitioniertes Projekt, welches das Zusammengehörigkeitsgefühl im Ort stärkt und Interessantes wie Amüsantes zutage förderte."

Quelle: SN

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