Chronik

Eingeschneite Berufsjäger füttern die Wildtiere weiter

Die Bundesforste führten am Freitag in der Osterhorngruppe einen Versorgungsflug durch. Der dortige Betriebsleiter geht davon aus, dass die Jäger noch bis nächste Woche ausharren.

Die aktuelle Schneelage ist derzeit nicht nur eine Herausforderung für die Einsatzkräfte, sondern auch für viele Jäger. Sie betreuen rund 240 Wildtierfütterungen im Bundesland. Selbst im Flachgau ist die Situation außergewöhnlich. Immer wieder geben Äste und sogar ganze Bäume der Schneelast nach. "Die vergangenen 25 Jahre war nie so viel Schnee", sagt Sepp Unterberger (Bild), Revierförster im Betrieb von Landesjägermeister Maximilian Mayr-Melnhof am Haunsberg und bei Anthering. Für die Jäger sind die Fütterungen mitunter gefährlich - wie der Tod zweier Jäger in Abtenau gezeigt hat, die in der Vorwoche von einer Lawine erfasst wurden. Für die Wildtiere gehe es derzeit vielerorts ums Überleben, sagt Unterberger.

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