Chronik

Feuerwehren rückten in Salzburg zu 60 Einsätzen wegen Sturm aus

Die Feuerwehren im Flachgau und in der Stadt Salzburg hatten am Sonntag Hochbetrieb. Ein Sturm sorgte dafür, dass Bäume auf Autos, Straßen und Stromleitungen stürzten.

In der Nacht auf Montag zog eine Sturmfront über das Salzburger Land - mit Schwerpunkt im Flachgau. "Hauptproblem waren dabei sehr starke Windböen mit weit über 80 km/h, die zu zahlreichen Feuerwehreinsätzen führten", berichtet Landesfeuerwehrkommandant Leo Winter. "Die erste Feuerwehr wurde am Sonntagnachmittag um kurz nach 16 Uhr alarmiert." Bis Montagmorgen folgten zahlreiche weitere Alarmierungen der Feuerwehren
Die Einsatzkräfte entfernten hauptsächlich umgestürzte Bäume, die auf Straßen, Häuser und Autos gestürzt waren. Außerdem machten sie Straßen frei, beseitigten brennende Bäume, die in Stromleitungen gestürzt waren oder sicherten umgestürzte Baugerüste und Bauzäune.
Betroffen waren laut Landesfeuerwehrerband die Gemeinden Anif, Anthering, Bürmoos, St.Georgen, Elsbethen, Faistenau, Großgmain, Koppl, Straßwalchen, Hallwang, Lamprechtshausen, Bergheim, Mattsee, Michaelbeuern, Obertrum, Neumakrt, Nussdorf, Seeham, Wals, St.Gilgen und Thalgau.
"Insgesamt mussten 21 verschiedene Feuerwehren zirka 40 Einsatzstellen bewältigen", so Winter.

Allein in der Stadt Salzburg rückte die Feuerwehr in den Abendstunden zu rund 20 Einsätzen aus. In der Gaisbergstraße beim Borromäum beschädigte ein umgestürzter Baum eine Oberleitung, der Obusverkehr fiel rund eine Stunde lang aus.

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