Chronik

FH Studierende sind "Fellows" einer US-amerikanischen Eliteuniversität

Vier Studierende nehmen am"University Innovation Fellows"-Programm der Stanford Universität teil. Für die Aufnahme mussten sie ein sechswöchiges Training absolvieren.

Die Fellows der FH Salzburg (v.l.) Dominik Hofer, Lara Goritschnig, Vanessa Radunz, Patrick Schmid. SN/wildbild
Die Fellows der FH Salzburg (v.l.) Dominik Hofer, Lara Goritschnig, Vanessa Radunz, Patrick Schmid.

Lara Goritschnig, Vanessa Radunz, Patrick Schmid und Dominik Hofer verfolgen als sogenannte "Fellows" ein Ziel: innovative Ideen an ihrer Hochschule anzustoßen. Sie wollen die Zukunft am Campus mitgestalten und andere Studierende ermutigen, neue Ideen einzubringen und umzusetzen. "Das University Innovation Fellows Programm fördert den Zusammenhalt und die Kommunikation zwischen Studierenden aus aller Welt und unterstützt uns auf unserem Weg in die Zukunft", berichtet Lara Goritschnig.

Die vier Studierenden wurden aus allen Studiengängen der FH Salzburg ausgewählt und haben sich im Sommer für das UIF Programm mit einem Video, einem Bewerbungsgespräch und jeder Menge Ideen beworben. Zudem musste für die Aufnahme ein sechswöchiges Training absolviert werden. "Durch das teamorientierte Arbeitsverhältnis konnten wir aktiv als Studierende erleben, dass ,Higher Education' nicht nur einzeln studieren, sondern gemeinsam gestalten bedeutet. Das internationale Netzwerk, das sich durch das Fellow Programm aufgebaut hat, hilft uns dabei, auch von anderen Hochschulen zu lernen und uns mit ihnen auszutauschen", so Vanessa Radunz.

Im Förderprogramm des prestigeträchtigen "Hasso Plattner Institute of Design" der Universität Stanford sollen die Studierenden nun innovative Ideen entwickeln, selbst Vorlesungen und Kurse gestalten und mit neuen Veranstaltungsformaten experimentieren. Unterstützt werden sie dabei bei von den Lehrenden der FH Salzburg. Ziel der Fellows ist es, Studierende aller Fachrichtungen - von Ingenieurwissenschaften über Kunst, von Wirtschaft bis Wissenschaft - Fähigkeiten und Denkweisen zu vermitteln, die sie auf die Zukunft vorbereiten. Dominik Hofer: "Es gibt nahezu unendlich viele Möglichkeiten, wie man Fachgebiete kombinieren kann, um die Forschung weiterzutreiben. Das UIF Programm bietet Mittel und Wege an, wie man sowohl im Kleinen, als auch im Großen, das Bildungssystem ändern kann." Patrick Schmid ergänzt: "Unser Ziel ist es, die Infrastruktur für die Zukunft zu gestalten, damit Studierende interdisziplinär an Probleme herangehen können."

Während des Programms nehmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer weltweit an Mentoring-Events teil. Durch den Austausch mit internationalen Studierenden lernen sie verschiedene Campuskulturen kennen und können "Best practice Beispiele" an ihre Hochschule anpassen und umsetzen. "Das UIF Programm bietet Werkzeuge für Studierende um eine alte Idee neu zu gestalten: die Universität als Ort gemeinsamen Lernens. Von Anfang an hatten alle Beteiligten das Gefühl an einem Strang zu ziehen.", sagt Thomas Grundnigg, Senior Lecturer und Initiator des UIF Programms an der FH Salzburg. Über dieses Programm hinaus werden die vier Studierenden im nächsten Jahr als Mentoren und Mentorinnen neue "Fellows" am Campus unterstützen.

Das "University Innovation Fellows" Programm

Organisiert und koordiniert wird das "University Innovation Fellows" Programm vom Hasso Plattner Institute of Design (d.school) der Stanford Universität. Insgesamt nehmen dieses Jahr 358 Studierende aus 16 Ländern und 96 Hochschulen weltweit teil. Das Mentoringprogramm soll den Wissensaustausch zwischen Studierenden und die Weiterentwicklung der Studierendenkultur an den Hochschulen fördern.

Quelle: SN

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