Chronik

Freiwillige Helfer standen Tausende Stunden im Einsatz

Teilweise unter Lebensgefahr leisteten Tausende freiwillige Helfer in den vergangenen Wochen auch im Tennengau wichtige Hilfe. Die Botschaft: In schwierigen Zeiten wird zusammengehalten.

Dächer abschaufeln, Bäume entfernen, Fahrzeuge bergen – die Arbeit ging den freiwilligen Helfern in den vergangenen Wochen nicht aus. SN/sw/ff hallein
Dächer abschaufeln, Bäume entfernen, Fahrzeuge bergen – die Arbeit ging den freiwilligen Helfern in den vergangenen Wochen nicht aus.

Es waren teils dramatische Einsätze, die die Tennengauer Feuerwehren, Bergretter und weiteren Helfer in den vergangenen Wochen zu bewältigen hatten - von Fahrzeugbergungen über die Entfernung umgestürzter Bäume und die Befreiung der Dächer vom Schnee bis hin zu Menschenrettungen aus gesperrten Straßenzügen. "Die Feuerwehren haben sich immer wieder unter Lebensgefahr zu eingeschlossenen Personen begeben, um sie zu versorgen oder zu evakuieren", sagt Bezirksfeuerwehrkommandant Günter Trinker.

Zwischen 5. Jänner und Anfang der Woche rückten rund 1450 Feuerwehrleute zu knapp 400 Einsätzen aus. In dieser Zahl sind die internen Alarme, die nicht über die Landesalarmzentrale eingingen, noch gar nicht enthalten. "Ich kann unseren Mitgliedern nur Anerkennung zollen dafür, was sie während der Arbeitszeit, im Urlaub oder Zeitausgleich geleistet haben", sagt Trinker.

Im Dauereinsatz standen auch die Mitglieder der Tennengauer Ortsstellen der Bergrettung. So wurde unter anderem ein Haus im Tauglboden evakuiert, in Krispl Häuser mit Lebensmitteln versorgt und in mehreren Gemeinden Dächer vom Schnee befreit. "Wir waren seit Samstag vorvergangener Woche jeden Tag irgendwo zum Schneeabschöpfen", sagt Wilfried Seidl, Bezirksleiter der Bergrettung. Besonders tragisch war der Einsatz nach einer Lawine in Abtenau, bei dem ein junges einheimisches Pärchen starb. Diesen Montag musste die Bergrettung einen Bundesheer-Rekruten bergen, der sich beim Dachabschaufeln in Annaberg in schwindeliger Höhe am Fuß verletzt hatte. "Wirklich beruhigen wird sich die Lage wohl erst Ende der Woche", sagt Seidl.

Drehscheibe der Feuerwehreinsätze während der einsatzstärksten Tage war die Bezirksalarm- und -warnzentrale in Hallein. Ein Team aus Hauptamtlichen und Freiwilligen koordinierte die Einsätze der Feuerwehren von der Bezirkshauptstadt aus. Im Feuerwehrhaus Hallein tagte der Bezirkseinsatzstab.

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