Chronik

Geh- und Radweg wird nach Grünlandschützer benannt

Die Stadt Salzburg widmet Richard Hörl einen Weg. Er soll dort nach ihm benannt werden, wo der Grünlandschützer einst für sein Anliegen verbissen und letztlich erfolgreich kämpfte.

Richard Hörl (1939 bis 2019) kämpfte für ein unverbautes Freisaal. Ein Weg durch das Grünland wird nun nach ihm benannt.  SN/robert ratzer
Richard Hörl (1939 bis 2019) kämpfte für ein unverbautes Freisaal. Ein Weg durch das Grünland wird nun nach ihm benannt.

Ein Jahr nach dem Tod des Grünlandschützers und Mitbegründers der Salzburger Bürgerliste, Richard Hörl, wird die Stadt einen Geh- und Radweg nach ihm benennen. Jener Weg von der Hellbrunner Straße entlang der Naturwissenschaftlichen Fakultät zum Freisaalweg führt, soll in "Richard-Hörl-Weg" benannt werden. Der Weg führe durch jenes Grünland, für dessen Erhaltung sich Hörl maßgeblich und erfolgreich eingesetzt habe, schreibt das Stadtarchiv im Amtsbericht. Auch sein Wohn- und Geschäftshaus sei in unmittelbarer Nähe gelegen. Hörl selbst sei außerdem immer mit dem Fahrrad unterwegs gewesen und habe sich auch für den Ausbau von Radwegen engagiert.

Neos-Gemeinderat Lukas Rößlhuber sagt: "Was die Stadt Salzburg Richard Hörl zu verdanken hat, sind drei Dinge: Die Erhaltung Freisaals als unverbautes Grünland, die Radweg-Unterführungen der Salzachbrücken, und die direkte Demokratie. Die ersten beiden sind selbstverständlich geworden. Nur beim Thema direkte Demokratie ist die Stadtpolitik noch viel schuldig geblieben".

Stadträtin Martina Berthold (Bürgerliste) sagt: "Hörls Mut, seine Konsequenz und sein visionärer Einsatz für Salzburg und seine Bürgerinnen waren einzigartig. Er war und ist uns ein großes Vorbild."

Quelle: SN

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