Chronik

Gewitterfront richtete Schäden im Pongau und Pinzgau an

Am Montagabend zogen Unwetter über den Pongau und Pinzgau. Das Schadensbild ist bekannt: Keller wurden überflutet, Muren verlegten Bäche, Bäume stürzten um, Straßen mussten gesperrt werden. Nach Information der Feuerwehr waren mehr als 400 Leute im Einsatz, um die Gewitterschäden zu beseitigen.

Eine Gewitterfront mit starken Regenfällen hat am Montagabend vor allem im Pinzgau und Pongau Schäden angerichtet. Wie der Landesfeuerwehrverband berichtete, war in mehreren Gemeinden ein Eingreifen der Feuerwehren notwendig. Durch einen Murenabgang in Lend bei der Einfahrt ins Gasteiner Tal war die Verbindung ins Tal für längere Zeit unterbrochen und für den Verkehr komplett gesperrt. Gegen 22.30 Uhr war die Straße aber wieder einspurig befahrbar.

Auf der Tauernbahnstrecke der ÖBB wurde das Gleis unterspült. Die Verbindung zwischen Schwarzach-St. Veit und Bad Hofgastein dürfte laut Bundesbahnen bis zum Nachmittag unterbrochen bleiben. Auch auf der B163 zwischen Wagrain und St. Johann ging ebenfalls eine Mure ab. Auch hier musste die Straße gesperrt werden. Aufgrund von Steinschlaggefahr blieb die Verbindung zunächst komplett gesperrt, Dienstag um 8 Uhr konnte die Straßenmeisterei die Straße wieder frei geben.

Neben dem Beseitigen der Muren waren die Feuerwehrleute vor allem damit beschäftigt, überflutete Keller auszupumpen und Verklausungen in Bächen zu lösen. Bis 1.00 Uhr früh standen 16 Feuerwehren bei 53 Einsatzstellen mit 409 Mann im Einsatz.


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