Chronik

Gut Guggenthal niedergebrannt - Großeinsatz für Feuerwehr

In dem denkmalgeschützten Gebäude kam es Sonntag früh zu einem Großbrand. Der ehemalige Brauhof brannte bis auf die Grundmauern nieder.

Großeinsatz für die Salzburger Feuerwehr Sonntag früh beim Gut Guggenthal am Fuße des Gaisbergs: Als die Einsatzkräfte kurz vor 6 Uhr morgens am Brandort waren, drang bereits dichter Rauch aus dem Gebäude. Schnell wurden weitere Feuerwehren alarmiert.

Der Löscheinsatz war für die Feuerwehrleute heikel: Wegen der Einsturzgefahr konnten sie die Flammen nicht im Inneren des Gebäudes bekämpfen, schildert Einsatzleiter Johannes Ebner.

Der Brand breitere sich rasch auf den gesamten Gebäudekomplex aus. 200 Einsatzkräfte bekämpften die Flammen und schützten ein nahestehendes Gebäude. Es war aber nicht zu verhindern, dass das Gut Guggenthal bis auf die Grundmauern niederbrannte. Verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr konzentrierte nach dem Löschen der Flammen darauf, den gesamten Gebäudekomplex zu bewässern, um ein erneutes Aufflammen des Brandes zu verhindern. Danach wurde zumindest bis Montag eine Brandwache eingerichtet.

Brauereibetrieb 1915 eingestellt

Das denkmalgeschützte Gebäude steht derzeit leer. Der Brauereibetrieb dort wurde bereits 1915 eingestellt. Es gab viele Ideen, um das Gut zu erhalten: Die Pläne reichten von einer Seniorenresidenz bis zur Erlebnisgastronomie mit Haubenlokal und dem Neubau einer Gaisberg-Seilbahn. Die derzeitigen Eigentümer haben Pläne, das Gebäude um 50 Millionen Euro zu revitalisieren. Einen Investor dafür gab es zuletzt noch nicht. Wie es mit dem Denkmalschutz des Gebäudes weitergehe müssten nun Gutachter klären, sagt das Denkmalamt.

Quelle: SN

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