Chronik

Lawinenhunde buddelten für den Ernstfall

Lawineneinsatzzug der Krobatinkaserne in St. Johann probte gemeinsam mit der Lawinen- und Vermisstensuchhundestaffel Salzburg auf dem Hochkönig.

Vertreter des Bundesheeres und der Lawinensuchhundestaffel mit ihren speziell aufgebildeten Vierbeinern übten auf dem Hochkönig. SN/lvhs
Vertreter des Bundesheeres und der Lawinensuchhundestaffel mit ihren speziell aufgebildeten Vierbeinern übten auf dem Hochkönig.

Der Lawineneinsatzzug des Führungsunterstützungsbataillons 2 der Krobatinkaserne hielt kürzlich am Arthurhaus am Hochkönig einen Ausbildungstag ab. Mit dabei waren drei Hundeführerteams mit ihren Vierbeinern der Lawinen- und Vermisstensuchhundestaffel Salzburg. Eingeteilt in zwei Gruppen probten die Grundwehrdiener unter der Führung von Hauptmann Josef Kröll zwei Szenarien, eine Bergung und den Abtransport eines verunfallten Schifahrers aus dem freien Gelände sowie die Lawinenverschüttung dreier Schifahrer. Bei der Lawinenverschüttung kamen drei einsatzgeprüfte Lawinenhunde der Lawinen- und Vermisstensuchhundestaffel Salzburg zum Einsatz. "Im Einsatzfall ist es wichtig, dass Abläufe reibungslos funktionieren und möglichst wenig Zeit für die Koordination verschiedener Einsatzkräfte verschwendet wird. Schließlich geht es gerade bei einem Lawinenunfall um Minuten", sagt Hauptmann Kröll.

Auch für die Lawinenhundeführer sind solche Übungen lehrreich und wichtig um die Abläufe und Strukturen militärischer Einrichtungen besser kennenzulernen. "Der Austausch zwischen uns als ziviler Organisation mit einer Einheit des Bundesheeres ist für beide Seiten wichtig, um im Ernstfall optimal helfen zu können. Darum bedanken wir uns für die Einladung zu dieser gemeinsamen Ausbildungsveranstaltung", sagt Carolin Scheiter, die für die Hundeausbildung innerhalb der Lawinenhundestaffel zuständig ist.

Quelle: SN

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