Chronik

Lawinenhunde freuen sich über Neuschnee für Trainingskurs

Die Lawinen- und Vermisstensuchhundestaffel trainiert vier Tage lang in St. Martin am Tennengebirge. Dabei wurden Personen bis zu vier Meter tief "verschüttet".

Über einen Meter Neuschnee sorgte in St. Martin am Tennengebirge für perfekte Bedingungen für die Lawinenhundestaffel. 20 Hunde und ihre Hundeführer trainierten von Donnerstag bis Sonntag, im Schnee verschüttete Personen zu finden. Vom wenige Monate alten Junghund bis zum erfahrenen Einsatzhund war alles mit von der Partie. "In St. Martin finden wir jedes Jahr super Bedingungen vor. Mitten im Ort, aber auch rund um die Donnerkogel Bergbahnen", sagt Carolin Scheiter, die für die Ausbildung der Hunde verantwortlich ist. Für das Training wurden Menschen bis zu vier Meter unter dem Schnee vergraben. Hund und Herrchen bzw. Frauchen mussten die Verschütteten dann aufspüren. Suchen und Ausgraben ist aber nicht das einzige, was Hundeführer und ihre Vierbeiner können müssen. Die Teams müssen auch in Sachen Risikomanagement in Theorie und Praxis geschult werden. Dazu zählt das richtige Auf- und Absteigen im freien Gelände, denn nicht immer kann ein Hubschrauber die Suchteams zum Unfallort bringen.

Werner Hölbling und sein Australian Shepherd „Cody“.  SN/lawinenhundestaffel salzburg
Werner Hölbling und sein Australian Shepherd „Cody“.
Quelle: SN

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