Chronik

Marko-Feingold-Preis erstmals vergeben

Der in Kooperation von Stadt, Land und Universität Salzburg ins Leben gerufene Marko-Feingold-Preis wurde am Montag erstmals vergeben, und zwar an den Historiker Jacob Eder und die Theologin Susanne Lechner-Masser.

Marko-Feingold-Preis erstmals vergeben SN/Andreas Kolarik Fotografie
Jurymitglied Univ-Prof. Oliver Rathkolb, die Preisträger Jacob Eder und Susanne Lechner-Masser, Jurymitglied Univ-Prof. Susanne Plietzsch, Bgm. Heinz Schaden, Marko Feingold (Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde), Landeshauptmann Wilfried Haslauer sowie Universitätsrektor Heinrich Schmidinger.

Der Historiker Jacob Eder von der Universität Jena ist der erste Träger des Marko-Feingold-Preises. Eder beschäftigte sich in seiner Dissertation mit der Frage, wie westdeutsche Politiker und Diplomaten auf die seit den 70er Jahren stark wachsende Beschäftigung der US-Gesellschaft mit der Geschichte des Holocaust reagiert haben. Der Preis ist mit 3000 Euro dotiert. "Mit dieser exzellenten Dissertation hat Jakob Eder eine neue Perspektive auf die Auseinandersetzung mit dem Holocaust entwickelt, die auch die österreichische Transformation der Erinnerung wesentlich beeinflusst hat", so Jurymitglied Oliver Rathkolb.

Der Anerkennungspreis (1500 Euro) ging an die Theologin Susanne Lechner-Masser aus Bischofshofen. Das Thema ihrer Dissertation: "Erziehung zur Religion. Bilderbücher und Unterrichtsprogramme für jüdische Kinder aus evangelischer Perspektive."

Quelle: SN

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