Chronik

NS-Wiederbetätigung: Glatter Freispruch für 30-jährigen Salzburger

Dem Angeklagten wurde angelastet, den Hitlergruß gezeigt sowie einschlägige WhatsApp-Postings verschickt zu haben.

Symbolbild.  SN/sn
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Ein Salzburger (30) wurde am Dienstag am Landesgericht vom Vorwurf der nationalsozialistischen Wiederbetätigung freigesprochen. Das Urteil des Geschworenengerichts ist rechtskräftig. Dem Angeklagten war angelastet worden, im März im Stadion Wals-Siezenheim beim Fußballspiel RB Salzburg gegen Dortmund den Hitlergruß gezeigt zu haben. Zudem soll er einem Bekannten zwei WhatsApp-Postings mit Fotomontagen Adolf Hitlers geschickt haben. Der Angeklagte (Verteidiger: RA Hellmuth Prankl) beteuerte im Prozess, mit der NS-Ideologie nichts zu tun zu haben. Die Geschworenen sahen offensichtlich keinen Wiederbetätigungsvorsatz - sie sprachen den 30-Jährigen nämlich einstimmig frei.

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