Chronik

Pfarrwerfen: Raser wollte 200-PS-Auto testen - Polizei stoppte "Probefahrt"

Zu kräftig auf das Gaspedal seines Autos hat am Dienstag ein 44-jähriger Pinzgauer auf der Tauernautobahn bei Pfarrwerfen gedrückt. Die Polizei stoppte den Raser, der den Beamten danach eine seltsame Begründung für sein Verhalten auftischte.

Die Zivilstreife der Landesverkehrsabteilung nahm die Verfolgung auf.  SN/robert ratzer
Die Zivilstreife der Landesverkehrsabteilung nahm die Verfolgung auf.

Am Dienstagvormittag war die Zivilstreife der Landesverkehrsabteilung Salzburg auf der Tauernautobahn im Pongau in Fahrtrichtung Villach unterwegs. Dabei bemerkten die Polizisten einen Pkw, der mit weit überhöhter Geschwindigkeit ebenfalls in Richtung Villach fuhr. Die Zivilstreife nahm die Verfolgung des Autos auf, das geeichte Messgerät registrierte im Helbersbergtunnel (erlaubt Tempo 100) satte 147 km/h, nach der Tunnelausfahrt ging es mit bis zu 197 km/h weiter.

Die Polizisten konnten den Lenker, einen 44-jährigen Pinzgauer, schließlich stoppen. Im Polizeibericht heißt es: "Er gab an, dass er seinen neuen 200 PS starken Pkw einmal testen wollte." Die Probefahrt wird teuer: Der Mann wird bei der BH St. Johann angezeigt und muss mit einem Führerscheinentzugsverfahren rechnen.

Bayer hatte 2,06 Promille intus

Auch am Nachmittag hatten die Zivilstreifenpolizisten auf der Tauernautobahn einen gravierenden Fall zu bearbeiten. Auf Höhe der Ausfahrt Hallein (Fahrtrichtung Villach) bemerkten sie einen Pkw in auffälliger Fahrweise: "Der Lenker hatte offensichtlich Schwierigkeiten, auf seiner Fahrspur zu bleiben. Trotz mehrmaliger Versuche reagierte der Lenker auf die Anhalteaufforderungen der Polizisten vorerst nicht und setzte seine Fahrt fort."

Erst im Gemeindegebiet von Kuchl konnte der Lenker gestoppt werden. Der Alkotest bei dem 45-jährigen Bayern ergab einen Wert von 2,06 Promille. Die Polizisten nahmen ihm die Fahrzeugschlüssel sowie den Führerschein vorläufig ab. Er wird den zuständigen Behörden angezeigt.

Quelle: SN

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