Chronik

Pinzgauer Bankberater zweigte einer Kundin 160.000 Euro ab

Der 27-Jährige gab gegenüber der Polizei an, dass die Tat nicht geplant war. Stattdessen habe er das Geld in einer Kurzschlussreaktion an sich genommen, als sich ihm die Gelegenheit geboten habe.

Der Mann zahlte das Geld mittlerweile wieder zurück. SN/apa
Der Mann zahlte das Geld mittlerweile wieder zurück.

Im Salzburger Pinzgau steht ein Bankberater unter Verdacht, Geld einer 85-jährigen Kundin veruntreut zu haben. Der 27-Jährige hätte laut Polizei vor etwa einem Jahr im Auftrag der Pensionistin einen höheren Betrag auf Sparbücher überweisen sollen. Er zahlte aber nur einen kleinen Teilbetrag ein. Das Gros der Summe - rund 160.000 Euro - nahm er widerrechtlich an sich. Als der betagten Frau Anfang Dezember auffiel, dass das Geld auf den Sparbüchern fehlte, erstattete sie Anzeige.

Ermittlern gelang es, den Bankberater als Verdächtigen auszuforschen. Er soll nach der Tat auch einen Schenkungsvertrag gefälscht haben, um den Diebstahl zu verschleiern. Unmittelbar nach der Vernehmung durch die Polizei zahlte der 27-Jährige den vollen Betrag an das Opfer zurück. Als Motiv gab er an, dass er im Zuge einer Kurzschlussreaktion die Gelegenheit genutzt habe. Der Beschuldigte wird bei der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Veruntreuung, Geldwäscherei und Fälschung besonders geschützter Urkunden angezeigt.

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