Chronik

Salzburg: Obdachlose übernachten im Park vor Luxushotel auf dem Makartplatz

Der Schlafplatz wurde mittlerweile geräumt. Notschlafstellen und Caritashaus sind derzeit gesperrt.

Schlafstätte in der Parkanlage am Makartplatz. Das Ordnungsamt wird prüfen. SN/berthold schmid
Schlafstätte in der Parkanlage am Makartplatz. Das Ordnungsamt wird prüfen.

Für Irritationen bei Spaziergängern sorgte bis Sonntag ein mittlerweile entferntes Schlaflager mit Pappkartons, Decken sowie Bekleidungsgegenständen in der Parkanlage am Makartplatz in Salzburg. Es handelt sich vermutlich um die Schlafstelle obdachloser Menschen - nur wenige Meter vom Hotel Bristol (einem Haus der Fünf-Sterne-Kategorie) entfernt.

Ulrich Roider, Leiter des Amts für öffentliche Ordnung in der Stadt, kündigte an, die Situation genauer in Augenschein zu nehmen. "Prinzipiell ist das Übernachten unter freiem Himmel in einer solchen Anlage erlaubt. Nicht jedoch das Zelten. Das wissen auch jene reisenden Personengruppen, die sich derzeit in der Festspielstadt aufhalten." Man werde die Lage auch sanitätspolizeilich untersuchen und Kontakt mit den betroffenen Menschen aufnehmen. "Das Problem derzeit ist, dass die meisten Notschlafstellen sowie das Haus Franziskus von der Caritas wegen der Coronakrise geschlossen sind", meinte Ulrich Roider auf Anfrage der SN am Sonntag.

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