Chronik

Salzburgerin holt Europa-Staatspreis in Wien

Mit einer Reise durch Europa, ganz ohne Ticket, gewann Katharina Moser 10.000 Euro.

Katharina Moser überzeugte.  SN/privat, sascha osaka
Katharina Moser überzeugte.

"Route28" heißt das Projekt, für das Außenminister Sebastian Kurz die 33-jährige Katharina Moser am Dienstag mit dem Europa-Staatspreis auszeichnete. Die Salzburgerin, die in Wien selbst in einer Wohngemeinschaft mit jungen Menschen aus acht Nationen lebte, hat auf www.route28.eu einen Spaziergang mit Stationen in Wien entwickelt, der Europa an einem Fleck zeigen soll. "Wir haben etwa eine Genießerroute mit polnischem Essen und französischem Apéro entwickelt", berichtet sie. Ziel: Europa ohne Klischees kennenlernen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert.

"Es ist beeindruckend, mit wieviel Engagement und Überzeugungskraft Katharina Moser ihr Projekt auf die Beine gestellt hat", sagte Bundesminister Sebastian Kurz am Dienstag. "Route28 - die Europareise mitten in Wien" ist das Siegerprojekt des Jahres 2017. "Mit innovativen Ideen und professioneller Umsetzung begeistert Moser für Europa. Sie leistet dadurch einen wertvollen Beitrag für ein bürgernahes Europa", so Kurz.

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