Chronik

Sonnblick sonnt sich im Glanz des Pulitzer-Preises

Ein Artikel der preisgekrönten Klima-Serie der "Washington Post" widmet sich der Messstation am Sonnblick.

Elke Ludwig, Leiterin des Observatorium Sonnblick. SN/höd
Elke Ludwig, Leiterin des Observatorium Sonnblick.

Einer der diesjährigen Pulitzer-Preise ging an die "Washington Post", die für die multimediale Klima-Serie: "2 °C: Beyond the Limit" ausgezeichnet wurde. Im Mittelpunkt eines Artikels der Serie steht das Sonnblick-Observatorium der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), wo in 3.100 Meter Seehöhe seit 1886 gemessen wird, teilte die ZAMG am Mittwoch mit.

Auf diese Messreihe stießen die Journalisten der "Post" bei ihrer Recherche für die Serie, in der sie darstellen wollten, wo der Klimawandel bereits eindeutig gemessen wird. "Sie waren schon bei unserem ersten Gespräch sehr gut über das Observatorium informiert und fasziniert von der Geschichte und der exponierten Lage in nahezu freier Atmosphäre auf einem Alpengipfel in 3.100 Meter Seehöhe", erklärte Observatoriums-Leiterin Elke Ludewig. Auch dass am Observatorium bereits Änderungen des Permafrosts gemessen werden und das Gebäude am Gipfel des zur Salzburger Marktgemeinde Rauris gehörenden Hohen Sonnblick gegen das Auftauen des Gesteins gesichert werden muss, habe gut zur Geschichte der Journalisten gepasst, die auch eine virtuelle Führung per Computer am Sonnblick erhielten.

Quelle: SN/Apa

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