Chronik

St. Koloman: Ein Ort kämpft vereint gegen den Notstand

Eingeschneite Personen, unpassierbare Straßen und kein Ende der Schneemassen in Sicht: In der Tennengauer Gemeinde St. Koloman herrscht Ausnahmezustand.

Das Telefon läutet pausenlos, phasenweise spricht Willi Wallinger am Mobiltelefon und am Festnetz gleichzeitig. Mal sind es Mitglieder des Lawinenwarndienstes, mal der Landeswarnzentrale, mit denen der Bürgermeister von St. Koloman spricht.

"Sind es zehn oder elf Personen?", fragt er. Und dann: "Für einen Tag haben sie noch zu essen? Ja, ich klemme mich dahinter." Dann legt er auf. "Das war die Alpinpolizei. Auf der Gaisberghütte am Tauglboden sind elf Personen eingeschlossen."

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