Chronik

Stress und Notzeit für Wildtiere

Massenhaft Schnee bedeutet auch für die Wildtiere eine große Herausforderung.

Eine Gams steckt im Tiefschnee fest. Auch die Tiere sind durch die Schneemassen gestresst. SN/sw/jägerschaft/machler
Eine Gams steckt im Tiefschnee fest. Auch die Tiere sind durch die Schneemassen gestresst.

"Das Wichtigste ist jetzt, das Wild nicht zu beunruhigen", sagt Bezirksjägermeister Rupert Schnöll. Wie weit sich die Tiere in höhere Gegenden zurückziehen, hängt vom Gelände und von der Wildart ab. Während sich Rehwild eher in unteren Lagen aufhält und dort mehr Nahrung vorfindet, ist das Rotwild nicht in der Lage, sich im Winter selbst zu versorgen.

"Deshalb gibt es für Rotwild eine gesetzliche Verpflichtung, zu füttern. Aber auch beim Rehwild würde ich es als moralische Pflicht sehen", sagt Schnöll. Die eigens für das Rotwild eingerichteten Fütterungsbereiche sind gekennzeichnet und sollten von Skitourengehern so weit wie möglich umgangen werden. "Wenn man das Wild laufen sieht, hat man es schon gestört, was einen unnötigen Energieverbrauch für die Tiere bedeutet."

Einen dringenden Appell richtet der Bezirksjägermeister an alle Hundebesitzer: "Hunde müssen jetzt erst recht angeleint werden. Jeder auch noch so brave Hund hat einen gewissen Jagdtrieb." Auf der Homepage www.respektieredeinegrenzen. at sind Ruhezonenkarten verfügbar.

Aufgerufen am 26.08.2019 um 02:24 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/stress-und-notzeit-fuer-wildtiere-64192834

Feuerwehr Kuchl befreite eingeklemmten Hund

Feuerwehr Kuchl befreite eingeklemmten Hund

Zu einer relativ kniffeligen Tierrettung wurde am Donnerstag die Freiwillige Feuerwehr Kuchl per Rufempfänger-Alarmierung gerufen. Ein großer Hund war im Mietauto eines deutschen Urlaubers aus unerklärlichen …

Kommentare

Schlagzeilen