Chronik

Unwetter im Pongau und Pinzgau mit Hagel: 400 Feuerwehrleute im Einsatz

Starke Gewitter zogen in der Nacht auf Sonntag über die südlichen Landesteile von Salzburg. Erneut waren die Feuerwehren massiv gefordert.

Hauptbetroffen waren nach Informationen des Landesfeuerwehrkommandos Salzburg der Pongau und Pinzgau. Demnach rückten 400 Feuerwehrleute zu 93 Einsätzen aus.

"Es war die typische Mischung aus allem, das wir aus den vergangenen Wochen kennen, Hochwasser, Muren, Sturmschäden, umgestürzte Bäume", sagte Helmut Lugstein. Die Einsätze seien am Samstag um 17.15 Uhr losgegangen und hätten über die ganze Nacht gedauert und gingen nun mit den Aufräumarbeiten weiter.

"In St. Veit beispielsweise ist die Feuerwehr aktiv, um die Schäden aus der Nacht zu beseitigen." Weitere Hotspots waren Lugsteins Angaben nach im Pongau St. Johann und Schwarzach sowie im Pinzgau Neukirchen am Großvenediger, Maishofen, Zell am See und Taxenbach.

Im Pinzgau hagelte es, Schäden wurden ersten Informationen nach aus Saalbach-Hinterglemm, Mittersill und Wald gemeldet. Die Unterflurtrasse der B 311 musste in Maishofen-Kirchham gesperrt werden.

Die Feuerwehr St. Johann im Pongau meldet Einsätze im ganzen Stadtgebiet, die Bahnunterführung stand unter Wasser, kurzzeitig wurde auch die B 311 im Bereich Postgarage durch einen ausgeuferten Bach überflutet. Weiters wurden Objekte mit Sandsäcken gegen weiteres Eindringen von Wasser gesichert. Betroffen von den Überflutungen waren auch die Verkehrswege nach Großarl und Wagrain. Im Bereich Alpendorf auf der L109 sowie im Bereich Auffahrt Steinbruch Ginau, kam es zu Vermurungen der Straße. "Die Geröllmassen wurden unter Einsatz eines Radladers der Stadtgemeinde sowie mit Handwerkzeug entfernt und danach die Straße mit Hochdruckrohren gewaschen", heißt es im Bericht.

Aufgerufen am 20.09.2021 um 07:05 auf https://www.sn.at/salzburg/chronik/unwetter-im-pongau-und-pinzgau-mit-hagel-400-feuerwehrleute-im-einsatz-107401078

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