Chronik

Zell am See: Dänischer Skifahrer starb nach Absturz von schwarzer Piste

Tödliche Verletzungen hat am Donnerstagnachmittag ein 38-jähriger Urlauber aus Dänemark bei einem Skiunfall in Zell am See erlitten. Binnen weniger Tage kamen damit zwei Skifahrer in Salzburg ums Leben.

Schwarze Piste (Symbolbild) SN/christian sprenger
Schwarze Piste (Symbolbild)

Der Mann war laut Polizeibericht Teil einer sechsköpfigen dänischen Gruppe, die im Skigebiet Schmittenhöhe die Nordabfahrt (eine als schwarz/schwierig gekennzeichnete Piste) hinunterfuhr.

Auf zirka 1000 Höhenmetern kam laut Zeugenaussagen der 38-Jährige zu weit an den linken Rand und verlor die Kontrolle über seine Ski. Der Mann stürzte eine steile Böschung an die 17 Meter hinab, prallte gegen einen Baum und stürzte weitere 15 Meter in die Tiefe.

Die anderen Gruppenmitglieder leisteten sofort Erste Hilfe und verständigten die Rettungskräfte. Trotz schneller Hilfeleistung und Reanimationsversuchen verstarb der Skifahrer noch an der Unfallstelle.

Tod auf der Familienabfahrt

Es war der zweite tödliche Skiunfall binnen weniger Tage im Land Salzburg. In Mühlbach am Hochkönig starb am Sonntag ein 56-jähriger Niederösterreicher. Der Mann war nach der Einkehr auf einer Alm gegen 19 Uhr auf der Familienabfahrt Richtung Tal abgefahren.

Dabei verließ er laut Polizeibericht unmittelbar vor dem Ziel die Piste, um zum Parkplatz zu kommen. Dabei stürzte der Mann auf dem terrassenförmig angelegten Parkplatz über eine rund zwei Meter hohe Böschung, blieb liegen und verstarb noch am Unfallort.

Der Niederösterreicher wurde erst dreieinhalb Stunden später aufgefunden. Sofort eingeleitete Wiederbelebungsmaßnahmen blieben erfolglos. Da die Todesursache nicht offensichtlich feststellbar war, wurde eine Obduktion angeordnet.

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