Kultur

Das Festspiellogo und die Fischer am Zellersee

Die umstrittene NS-Profiteurin Poldi Wojtek schuf auch ein Fresko auf einem Landesgebäude.

Das Fresko „Fischer am Zellersee“ von Poldi Wojtek auf dem Zeller Beamtenhaus. SN/anton kaindl
Das Fresko „Fischer am Zellersee“ von Poldi Wojtek auf dem Zeller Beamtenhaus.

Die Salzburger Festspiele haben über ihr umstrittenes Logo und dessen Schöpferin Poldi Wojtek wissenschaftliche Untersuchungen anfertigen lassen. Das vor einer Woche vorgestellte Ergebnis belegt einmal mehr, dass Wojtek in vielfacher Weise vom Naziregime profitiert hat. Ihr Mann, der aus Uttendorf stammende Kunsträuber und SS-Oberführer Kajetan Mühlmann, verschaffte ihr Aufträge. Ihr Vater überließ ihr das arisierte Haus ihrer im Konzentrationslager umgekommenen Kollegin Helene von Taussig. Aber das 1928 geschaffene Logo der Festspiele transportiere nichts über den Nationalsozialismus, so die Festspiele, die ...

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Aufgerufen am 26.11.2020 um 10:02 auf https://www.sn.at/salzburg/kultur/das-festspiellogo-und-die-fischer-am-zellersee-95219095