Kultur

Drei charmante "Dirndln" singen sich ins Rampenlicht

Die "Hollerstauden" - Markenzeichen Dirndl und Hut - wurden rasant bekannt. Am Freitag, 8. Mai, läuft über sie ein großes TV-Porträt auf Servus TV.

Die Hollerstauden – mit „Des passt mir so!“ gelang ihnen ein Hit. SN/sw/david innerhofer
Die Hollerstauden – mit „Des passt mir so!“ gelang ihnen ein Hit.

Mit dem Überraschungs-Hit "Des passt mir so!", eine spontane Umdichtung des Sommer-Hits "Despacito", wurden die Hollerstauden im August 2017 quasi über Nacht berühmt. Die augenzwinkernde, musikalische Liebeserklärung ans Dirndl wurde auf Facebook und YouTube weltweit über 15 Millionen Mal aufgerufen.

Detail am Rande: Die drei berufstätigen Mütter hatten das Lied aus Zeitmangel noch nicht einmal geprobt und deswegen auch völlig spontan auf der Autofahrt gedreht. Es folgten unzählige Anfragen, CD-Aufnahmen, Fernsehauftritte, eine Zusammenarbeit mit der Philharmonie Salzburg und Konzerte vor rund 7000 Menschen.

Mit meist dreistimmigem Gesang erzählen Eva Gschwandtner sowie die beiden Schwestern Vera Egger und Eva Gruber in ihren Songs Geschichten aus dem wahren Leben, mit viel Humor und Herz. Alle drei stammen aus Hollersbach und musizieren bereits seit der Volksschule zusammen. Sie beherrschen nicht nur Gesang, sondern alle gleich eine Bandbreite von Instrumenten: von Gitarre und Kazoo über Violine und Flöte bis hin zu Ukulele, Klavier und Bass. Ihre Markenzeichen: Dirndl und Hut. Ihr musikalisches Repertoire: Äußerst vielfältig - vom Heimatlied über Jodler und Oldies. Dabei begeistern sie immer wieder mit Coversongs und so manchen Neutextierungen.

Eine neue Musik-Doku begleitet die Hollerstauden und wirft einen Blick hinter die Kulissen des Frauen-Trios, zu dem unter anderem ein Bestattungsunternehmer gehört. Welche Persönlichkeiten stehen hinter der Gruppe? Was hat sie auf ihrem Lebensweg besonders geprägt? Wie viel von ihren lebensklugen und selbstironischen Texten stammt aus ihren ganz persönlichen Lebenserfahrungen? Was hat sich seit 2017 verändert und welchen Einfluss hatte der plötzliche Ruhm auf die drei? Und vor allem: Haben sie privat auch ein Dirndl an und (daheim) den Hut auf? Regisseur Alexander Saran zeigt das wahre Leben der drei Musikerinnen mit den emotionalen Höhen, aber auch Tiefen. Denn auch wenn es nicht immer nur bergauf ging, haben die "Stauden" ein einzigartiges Talent, auch diese weniger erfreulichen Momente in sehr persönliche, tiefgründige und unterhaltsame Lieder zu verpacken.

Sendetermin der Dokumentation: Freitag, 8. Mai, 21.10 Uhr auf Servus TV.

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