Kultur

Mordalarm in Gastein: TV-Ermittler rücken aus

"Die Toten von Salzburg" erfahren wieder eine Fortsetzung. Die Stars sind die alten, die Handlung verrät Neues über die Filmcharaktere.

Die "Toten von Salzburg" leben munter weiter. Drei Filme der preisgekrönten Krimireihe gibt es bereits, nun sollen vier ("Mordwasser") und fünf ("Wolf im Schafspelz") folgen. Die von ORF und ZDF produzierte Reihe setzt weiter auf ein bewährtes Team: Florian Teichtmeister als der im Rollstuhl sitzende Salzburger Major Palfinger und Michael Fitz als bayerischer Kriminalhauptkommissar Mur. Weitere Rollen übernehmen unter anderem Fanny Krausz und Erwin Steinhauer.

Das Besondere an Teil vier: Als Drehort dient nicht wie in den Folgen zuvor die Stadt Salzburg, sondern erstmals Bad Gastein. Filmregisseur Erhard Riedlsberger sagt: "Das ist das erste Mal, dass wir aus Salzburg hinauskommen und hauptsächlich auf dem Land filmen. Als wir einen Drehort gesucht haben, dachten wir sofort an Bad Gastein." Der Kurort ist in der österreichischen Filmszene kein unbeschriebenes Blatt. Filme wie "Das Dorf des Schweigens" oder "Männer lügen nicht" wurden bereits dort gedreht.

Zurück zu den "Toten von Salzburg": Zu Beginn des vierten Teils wird in einem Wasserschacht eine Leiche gefunden. Da das Gasteiner Quellwasser die meisten Spuren zum Hergang des Todes vernichtet hat, tappen die Ermittler im Dunkeln. Dafür steht die Identität des Toten schnell fest: Es handelt sich um den Sohn eines unbeliebten Bauherrn und Investors. Verdächtigt wird eine Frau der Spezialeinheit aus Deutschland, die zu dieser Zeit mit ihrer Truppe im Tal trainiert. Bald jedoch erweitert sich der Verdächtigenkreis und die Ermittler müssen erkennen, dass der Täter einen zweiten Mord plant.

Florian Teichtmeister verspricht Nervenkitzel: "Die Zuseher erwartet in Gastein etwas Außergewöhnliches. Der Film ist auf der einen Seite natürlich lustig, aber auch spannend und ziemlich grausam." Zu kurz kommen dabei nicht die Sticheleien zwischen dem bayerischen und österreichischen Ermittler. Privat am Set existiert diese im Film thematisierte Hassliebe jedoch nicht, versichert Teichtmeister.

Bis 15. August dauern die Dreharbeiten in Bad Gastein noch. Der fünfte, in Salzburg spielende Teil ist bereits im Kasten. Er musste abgedreht werden, bevor die Salzburger Festspiele losgehen. "Da hat auch die Salzburger Polizei gesagt, dass sie uns in der Festspielzeit in der Stadt nicht brauchen kann, da sie so schon genug zu tun hat", sagt Erhard Riedlsberger.

Nicht nur die Salzburger Festspiele, auch andere Faktoren beeinflussen die Dreharbeiten - so zum Beispiel die Touristenmassen. Michael Fitz meint, man versuche, die Stadt so zu zeigen, wie sie sei - nicht nur die Hektik mit den vielen Touristen, sondern auch das romantische Salzburg.

Im fünften Teil der Filmreihe dient das Kapuzinerkloster als Schauplatz. Dort wird ein Geistlicher ermordet aufgefunden. Das ist besonders spannend, da sich auch Major Palfinger (Florian Teichtmeister) im Kloster einquartiert hat. Der Täter wird unter den Mönchen gesucht. Gleichzeitig erfahren die Zuseher mehr über das Privatleben der Ermittler.

Voraussichtlich Anfang März des nächsten Jahres sind die Filme dann im Fernsehen zu sehen.

Quelle: SN

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