Politik

Ab Herbst viele neue Gesichter in Salzburgs Pfarren

Die meisten personellen Änderungen treten im September in Kraft. Ein paar Fragezeichen gibt es aber noch: Die Besetzung der Pfarren St. Jakob/Thurn, Straßwalchen und Wörgl sowie des Pfarrverbands Niedernsill ist noch offen.

Jedes Jahr eine spannende Zeit in der Erzdiözese (im Bild Erzbischof Franz Lackner). Die große Frage lautet: Welcher Pfarrer wechselt am 1. September wohin?  SN/stefanie schenker
Jedes Jahr eine spannende Zeit in der Erzdiözese (im Bild Erzbischof Franz Lackner). Die große Frage lautet: Welcher Pfarrer wechselt am 1. September wohin?

Mit 1. September treten in vielen Pfarrgemeinden der Erzdiözese Salzburg neue Seelsorgerinnen und Seelsorger ihren Dienst an. Noch nicht endgültig fixiert sind die Besetzungen der Pfarren Wörgl, Straßwalchen, St. Jakob/Thurn sowie des Pfarrverbands Niedernsill. Bereits bekannt geworden ist, dass Flüchtlingspfarrer Alois Dürlinger von St. Veit im Pongau in die Stadt Salzburg wechselt: Er übernimmt den Pfarrverband Salzburg-Süd (Herrnau, Gneis, Morzg und Nonntal).

Viele Priester in der Erzdiözese gehen in Pension

Die Aufgabe der Erzdiözese, die Pfarren zu besetzen, wird nicht leichter. Die Zahl der Priester sinkt und sinkt. Aktuell gehen zudem mehrere Pfarrer in Pension: Josef Lehenauer (Eugendorf und Elixhausen), Georg Hager (Ebenau), Hermann Fuchs (Rauris und Bucheben), Peter Paul Kahr (Angath), Peter Zeiner (Salzburg-Gneis), Gustl Fuchsberger (St. Jakob/Thurn), Hans Rainer (Leogang) sowie Rupert Reindl (Lamprechtshausen ab November).

"Wir können nicht jede Funktion eins zu eins nachbesetzen"

Generalvikar Roland Rasser: "Wir können nicht mehr jede Funktion eins zu eins nachbesetzen. Wo ein Priester war, kommt wieder ein Priester hin - dieses Prinzip können wir nicht mehr aufrecht erhalten. Wir müssen künftig noch stärker in Aufgaben denken. Das heißt: Nicht alle seelsorgerischen Aufgaben müssen von einem Priester abgedeckt werden. Es gibt auch hauptamtliche und freiwillige Mitarbeiter, die die Arbeit mitgestalten können. Diese Tendenz müssen wir weiter verstärken."

Eine ganze Reihe von Wechseln in den Pfarren

Die Priester in ihre neuen Pfarren: Josef Brandstätter (Eugendorf, bisher Salzburg-Liefering/St. Martin), P. Thomas Kunnappallil (Faistenau, Hintersee und Ebenau bisher Salzburg-Nonntal), Franz Wenninger (Rauris/Bucheben, bisher Landl/ Thiersee), Theo Mairhofer (Pfarrverband Gasteinertal, bisher Wörgl, Bruckhäusl), P. Klement Temba (Saalbach, Maishofen und Viehhofen, bisher Faistenau/Hintersee).

Weiters: Joachim Selka (ab 1. Jänner Lamprechtshausen, bisher Salzburg-Herrnau).

Neue Gesichter gibt es auch im Pfarrverband Mittersill (P. Zakayo Kimaro als priesterlicher Mitarbeiter), in Bischofshofen und Mühlbach (P. Edwin Reyes als Pfarrer und P. Richard Carozo als Kooperator) sowie in St. Veit und Goldegg (P. Otmar Auinger als Pfarrprovisor und Diakon Anton Fersterer als Pfarrassistent).

Auch im Tiroler Teil der Erzdiözese gibt es Wechsel

Michael Blassnigg (bisher Pfarrverband Niedernsill) übernimmt die Pfarre in Kufstein. Weiters: John Binumon (bisher Kooperator im Pfarrverband Kirchbichl) wechselt nach Angath und Harrison Markose (neu in der Erzdiözese) nach Thiersee/Landl.

Quelle: SN

Aufgerufen am 14.10.2019 um 12:39 auf https://www.sn.at/salzburg/politik/ab-herbst-viele-neue-gesichter-in-salzburgs-pfarren-70377199

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