Politik

AirBnb und Co - so entziehen sie dem Wohnungsmarkt in Salzburg Immobilien

Forscher der Uni Salzburg haben 700 Wohnungen in der Stadt Salzburg unter die Lupe genommen. Ergebnis: Mit der Grundidee der Sharing Economy habe das kaum noch was zu tun. Jeder Vierte biete sogar mehr als eine Wohnung an.

Mit der Online-Vermietung über Plattformen wie AirBnb an Touristen hat sich ein neuer Markt in Salzburg entwickelt. Und dieser wird sich weiter verstärken. SN/TOSHIFUMI KITAMURA / AFP / picturedesk.com
Mit der Online-Vermietung über Plattformen wie AirBnb an Touristen hat sich ein neuer Markt in Salzburg entwickelt. Und dieser wird sich weiter verstärken.

Jede zweite Salzburger Wohnung, die einmal über Airbnb vermietet worden ist, kommt nicht mehr auf den regulären Wohnungsmarkt zurück. Das zeigt ein aktuelles Forschungsprojekt der Universität Salzburg. Zentrales Motiv für die Vermieter sind demnach Mehreinnahmen.

Knapp 700 dauerhaft aktive Airbnb-Angebote in der Stadt Salzburg und deren Vermieter haben Forscher des Fachbereichs Geografie und Geologie an der Universität Salzburg unter die Lupe genommen. Dabei kommen die Wissenschafter zum Schluss, dass die Airbnb-Aktivitäten in Salzburg kaum noch etwas mit der eigentlichen Idee der "sharing economy" zu tun haben.

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