Politik

Franz Schausberger - zum 70er gab es eine hohe Auszeichnung

Seinen 70. Geburtstag feierte der ehemalige Landeshauptmann Franz Schausberger mit 200 Gästen im Salzburger Müllner Bräu.

"Nachdenklich wird man", sagt Franz Schausberger über seinen runden Geburtstag. Nachdenklich, weil man mit 70 eben den überwiegenden Teil seines Lebens hinter sich habe. Gleichzeitig empfinde er "viel Freude und wenig Belastung". Was er sich wünsche? "Dass alles so bleibt, wie es ist. Es geht mir gesundheitlich besser als in meiner aktiven Zeit, ich habe viele schöne Aufgaben und ich habe mit meiner Frau Heidi und drei Kindern eine traumhafte Familie." Kleiner Wermutstropfen bei der Feier: Die in Graz lebende Tochter musste absagen. "Die Enkerl liegen mit Grippe im Bett."

Kürzer treten wird der Jubilar auch künftig nicht: In Kürze wird der Historiker Schausberger den Vorsitz des Karl-von-Vogelsang-Instituts in Wien - ein Archiv und Forschungsinstitut zu christlicher Demokratie in Österreich - übernehmen. Seine Hauptbeschäftigung bleibt aber der Vorsitz des vor 15 Jahren von ihm gegründeten Institut der Regionen (IRE).

Bei der Geburtstagsfeier Mittwochabend im Müllner Bräu standen rund 200 Gratulanten Schlange. Gekommen waren Freunde und Weggefährten wie der Altabt von Michaelbeuern, Nikolaus Wagner und Abt Johannes Perkmann, Sepp Forcher, Margot Löffler-Klestil, die ehemaligen Landeshauptmänner Herwig van Staa und Josef Pühringer, Gerlinde Rogatsch, Politikwissenschaftler Herbert Dachs oder Künstler Hans Weyringer. Landeshauptmann Wilfried Haslauer überreichte Schausberger im Namen von Minister Heinz Faßmann das Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst erster Klasse.

Ohne Schausberger, der von 1996 bis 2004 Salzburger Landeshauptmann war, wären viele Projekte wie die zweite Röhre des Tauerntunnels, das Museum am Mönchsberg, das Stadion in Klessheim oder der Unipark Nonntal nicht realisiert worden, meinte Haslauer und ergänzte: "Du gehst als ein großer Baumeister in die Geschichte des Landes ein."
Im Lauf des Abends stellte sich dann auch Bundeskanzler Sebastian Kurz als Gratulant ein. Zum Feiern wird es für Familie Schausberger bald wieder eine Gelegenheit geben: Sohn Max und seine Partnerin Alma Kapllanaj wollen bald heiraten.

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