Pandemie

Contact Tracing wird in Salzburg nach zwei Jahren beendet

Sowohl das Land als auch die Stadt Salzburg stellen die Kontaktnachverfolgung in diesen Tagen ein, weil der Bund die Regeln ändert.

Contact Tracing in der Tribüne Lehen im November 2021. SN/robert ratzer
Contact Tracing in der Tribüne Lehen im November 2021.

Etwas mehr als zwei Jahre, nachdem die ersten "Contact Tracer" in Salzburg ihre Arbeit aufgenommen haben, um Kontakte von Covid-Infizierten nachzuverfolgen, endet dieser Job nun für viele. Sowohl das Land als auch die Stadt Salzburg stellen die Kontaktnachverfolgung in diesen Tagen ein, weil der Bund die Regeln ändert. Infizierte müssen ab Montag, 1. August, nicht mehr behördlich abgesondert in Quarantäne bleiben, sondern sind nur noch "verkehrsbeschränkt". Es gilt dann eine FFP2-Maskenpflicht für Infizierte.

Wer bis zum 1. August noch positiv getestet und somit behördlich abgesondert werde, der müsse bis 1. August um Mitternacht in Quarantäne bleiben, heißt es vom Land Salzburg. Danach gelte ebenfalls die "Verkehrsbeschränkung", ohne dass der Absonderungsbescheid aufgehoben wird.

Die Stadt Salzburg hatte zuletzt noch 30 bis 40 Contact Tracer im Einsatz. Das Personal werde nun eingesetzt, um offene Entschädigungsverfahren abzuarbeiten. Für die Landessanitätsdirektion ist das Quarantäne-Aus derzeit vertretbar: "Wir sind mit ganz unterschiedlichen Arten von Infizierten konfrontiert. Zahlreiche positiv Getestete haben keine Symptome, die Zahlen von Covid-Patienten in Spitälern halten sich derzeit in Grenzen. Daher kann ich mit der neuen Regelung gut leben", sagt Robert Sollak. Sollte sich die Situation ändern, müsse man reagieren.

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