Politik

Protest gegen Schwarz-Blau in der Stadt Salzburg

Hunderte Menschen folgten am Freitagabend in der Stadt Salzburg dem Aufruf der "Plattform gegen Rechts" und der "KPÖ PLUS".

Gegen Sozialabbau und insbesondere gegen die Reform der Notstandshilfe waren die Proteste gerichtet, zu denen für Freitagabend die "Plattform gegen Rechts" und die "KPÖ PLUS" aufgerufen hatten. Nach Angaben der Veranstalter gingen rund 800 Salzburgerinnen und Salzburger deshalb protestierend auf die Straße.

"Viele Menschen sind auf die Notstandshilfe angewiesen. ÖVP und FPÖ wollen sie in die Mindestsicherung verschieben und ihnen alles gnadenlos wegnehmen, was sie sich erarbeitet haben: das eigene Auto, den Schrebergarten bis hin zum Sparbuch für die Enkel", kritisiert Kay-Michael Dankl von der "Plattform gegen Rechts in Salzburg". Demnach betreffe die "drohende Streichung der Notstandshilfe" in Salzburg rund 21.000 Menschen.

Vom Hauptbahnhof über Lehen bis zum Platzl

"Die Streichung der Notstandshilfe stürzt viele Menschen in die Armut. Das trifft gerade ältere Menschen und Familien, denen Schwarz-Blau die Mindestsicherung auf 1500 Euro kürzen will", sagt Alina Kugler von der Plattform Menschenrechte Salzburg.

Nach Angaben der Polizei verlief die Demonstration vom Hauptbahnhof über Lehen und Mülln bis zur Staatsbrücke und zum Platzl friedlich.

Quelle: SN

Aufgerufen am 22.10.2018 um 12:52 auf https://www.sn.at/salzburg/politik/protest-gegen-schwarz-blau-in-der-stadt-salzburg-22876561

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