Politik

Stadt Salzburg fordert jetzt 504.000 Euro von Ex-Bürgermeister Schaden zurück

Das Kontrollamt legt die Auflistung der Anwaltskosten im Swap-Verfahren vor. Auf den ehemaligen Stadtchef Heinz Schaden entfällt eine halbe Million Euro. Auf den ehemaligen Magistratsdirektor kommt eine Rückforderung von 374.000 Euro zu. In Summe will die Stadt mehr als 1,3 Millionen Euro retour.

Ex-Stadtchef Heinz Schaden wird mit einer hohen Forderung konfrontiert (rechts im Bild sein Nachfolger Harald Preuner).  SN/neumayr/mmv
Ex-Stadtchef Heinz Schaden wird mit einer hohen Forderung konfrontiert (rechts im Bild sein Nachfolger Harald Preuner).

Wer hat welche Leistung beauftragt und muss jetzt dafür geradestehen? Das ist die Kernfrage, seit 2013 die strafrechtlichen Ermittlungen im Swap-Verfahren rund um den Finanzskandal begonnen haben. Zur Vorgeschichte: 2013 wurde publik, dass die Stadt Salzburg im September 2007 sechs Zinstauschgeschäfte ohne politischen Beschluss an das Land Salzburg übertragen hatte. Das Problem dabei: Es gab keine Gegenleistung. Die Swap-Geschäfte waren zum Zeitpunkt der Übertragung aber im Millionenminus. Der Prozess am Landesgericht Salzburg im Sommer 2017 endete mit Schuldsprüchen. Der Oberste ...

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