Wirtschaft

Digitales Schlussmachen, Bezahlen und Einkaufen

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21 E-Mails gehen an einem Tag durchschnittlich im beruflichen Postfach ein. Das sind drei mehr als noch vor vier Jahren, gab der deutsche Branchenverband Bitkom voriges Jahr bekannt. Nach der repräsentativen Befragung erhalten acht Prozent der Berufstätigen sogar mehr als 50 E-Mails täglich. Fast jeder fünfte Erwerbstätige (18 Prozent) gibt an, keine berufliche E-Mail-Adresse zu besitzen.

14.927 Geschäfte nehmen weltweit Bitcoin an. Das ist eine sogenannte Kryptowährung, die es nur im Internet und nicht als Geldscheine gibt. Das Museum für angewandte Kunst (MAK) in Wien war 2015 übrigens das erste Museum, das Bitcoins zum Kauf eines Kunstwerkes für die Museumssammlung nutzte.

40 Prozent der Top 250 Industrieunternehmen in Österreich nutzen Google als Vertriebskanal. Das zeigt ein Report des Online-Beraters Otago von 2018. Fünf bis zehn Prozent ihres Marketingbudgets geben diese Unternehmen für Onlinemarketing aus. Bei Social Media ist LinkedIn die beliebteste Plattform : 73 Prozent nutzen das berufliche Netzwerk.Facebook verwenden 63 Prozent der Industrieunternehmen.

Jeder Vierte weiß, wie es ist, wenn der Partner per Textnachricht Schluss macht. Die Mehrheit der von deutschen Branchenverband Bitkom Befragten meinen, dass ein Beziehungsende per SMS nicht fair sei. Das Gespräch ist die häufigste Form des Schlussmachens (64 Prozent). Vier von zehn rufen an, wenn es nicht mehr passt. Neun Prozent haben per Mail das Aus verkündet, acht Prozent schreiben einen Brief.

Um 55 Prozent stieg die Cyberkriminalität von 2015 auf 2016. Das geht aus dem aktuellsten Bericht zur Cybersicherheit vom Bundeskriminalamt hervor. Im selben Jahr gab es Attacken auf Firmen und Organisationen. Die prominentesten Opfer: A1, das Außenministerium, das Bundesheer, die OeNB und der Flughafen Wien.

Bei A1 war das Motiv Geld, heißt es in dem Bericht. In einem Erpresserschreiben wurden 100.000 Euro in Bitcoins verlangt. Die Erpresser wollten nach Überweisung eine angelaufene Attacke abbrechen. Erst als die Erpresser erkannten, dass die Techniker von A1 den Angriff abzuwehren konnten, gaben sie auf. Die Suche nach den Angreifern sei schwierig gewesen, da diese aus mehreren Ländern operierten, aus Osteuropa und dem asiatischen Raum etwa.

Kleidung kaufen die Österreicher am öftesten online, gefolgt von Büchern, Elektronik und Kosmetik. Jeder Dritte bucht seine Reise online, zeigt eine Umfrage des Online-Beraters Otago 2017. Die Österreicher sind dabei gut vorbereitet: 75 Prozent planen Onlineeinkaufe, 85 Prozent recherchieren vorab zu den Produkten. Jeder Fünfte bevorzugt Online-Shopping.

58 Prozent der Österreicher haben zu Hause einen Kabel-, ADSL- oder Glasfaseranschluss, mit dem sie ins Internet gehen. 56 Prozent nützen ihr Smartphone, ergab eine Studie des Instituts für Strategieanalysen 2017.

16 Prozent der Internetuser kennt jemand, der Opfer von Cybermobbing geworden ist. Das zeigt eine Studie des Instituts für Strategienanalysen aus 2017. Sieben Prozent sind selbst in Sozialen Netzwerken gemobbt worden.

100 Milliarden Textnachrichten verschickten die Österreicher 2017, gibt das Forum Mobilkommunikation bekannt. 21,6 Milliarden Minuten verbrachten sie telefonierend.

Quelle: SN

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