Wirtschaft

Gastein: Das Großprojekt Schlossalm neu liegt im Plan

Dank guter Wetterbedingungen sind die Bauarbeiten im Skigebiet in Bad Hofgastein schon weiter fortgeschritten als ursprünglich geplant.

Die Gasteiner Bergbahnen AG investiert von 2016 bis 2020 rund 85 Millionen Euro. Der Großteil fließt in die Modernisierung des Skigebietes Schlossalm. Das Generationenprojekt wird in Etappen realisiert, wobei die "heiße" Bauphase heuer in den Sommermonaten begonnen hat. "Wir liegen zeitlich auf Kurs und werden die Schlossalmbahn im Dezember 2018 eröffnen", freut sich Bergbahnen-Vorstand Franz Schafflinger.
Aber schon in dieser Wintersaison sind die Auswirkungen des Baufortschritts spürbar: Mit der Öffnung der Mittelflanke unterhalb der Haitzingalm wird schon heuer ein neuer Pistenabschnitt nutzbar.
Im Skigebiet werden den Gästen in der anlaufenden Saison auch weitere Neuerungen ins Auge stechen: Das beginnt bereits am Parkplatz bei der Schlossalmbahn. Hier wurde das neue Gebäude für die Talstation bereits so weit fertiggestellt, dass die unterste Ebene des Parkdecks genutzt werden kann. Damit stehen hier bis zu 90 Parkplätze unter Dach zur Verfügung. Auch die Zwischenstation steht im Rohbau. "Hier kann über den Winter schon im Innenbereich gearbeitet werden", erklärt Schafflinger. Gleiches gilt auch für die Pumpstation Aeroplan. Die Erdarbeiten beim Speicherteich sind schon weit fortgeschritten.


Mit der letzten Bergfahrt wird ein neues Bergbahnkapitel aufgeschlagen
Die Bergstation ist so weit fertig, dass nach der Schneeschmelze der Lieferant der Seilbahnanlage - die Firma Doppelmayr - mit der Montage beginnen kann. Dabei kommt dem Projektverlauf zu Gute, dass im zweiten Teilabschnitt bereits der Großteil der Fundamente betoniert und die Stützen aufgestellt wurden. Darüber hinaus wurden die Fundamente für das Schutzbauwerk über der ÖBB-Tauernbahn errichtet.

Nächstes Jahr steht noch große Bauprojekte auf dem Programm

"Im kommenden Jahr steht noch ein umfangreiches Bauprogramm ins Haus", erläutert Schafflinger. Mit der Fertigstellung der architektonisch herausragenden Talstation wird ab Ende der Saison begonnen. Abgetragen werden nach der letzten Fahrt in diesem Winter die Standseilbahn, die Doppelsesselbahn Haitzingalm und die Vierersesselbahn Kleine Scharte.
Dafür kommt die neue Einseil-Umlaufbahn, die über eine Zwischenstation im Bereich Kitzstein die Kleine Scharte an einem optimalen Verteilpunkt erreicht. Damit eröffnen sich den Skifahrern drei Abfahrtsoptionen: Schlossalm, Kleine Scharte oder Haitzingalm mit je rund 1200 Metern Höhendifferenz.. Die Pistenflächen im Skigebiet Schlossalm werden um insgesamt rund 20 Hektar erweitert. Für die Beschneiung neuer sowie bestehender Pistenflächen wird ein Speicherteich mit 150.000 Kubikmeter Wasserkapazität errichtet, der in diesem Sommer in das Gelände geformt wurde. "Eine deutlich größere Leistungsfähigkeit in der Beschneiung erreichen wir schon heuer mit 55 zusätzlichen Schneekanonen und 16 Schneilanzen, die angekauft wurden", betont der Geschäftsführer. Für die nächste Wintersaison werde dann eine sehr leistungsfähige Schneeanlage vom Berg bis ins Tal zur Verfügung stehen, die eine sehr kurze Einschneizeit ermögliche.

Quelle: SN

Aufgerufen am 13.12.2018 um 03:15 auf https://www.sn.at/salzburg/wirtschaft/gastein-das-grossprojekt-schlossalm-neu-liegt-im-plan-21403834

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