Wirtschaft

Saalfelden: Pumpspeicherkraftwerk Dießbach wird ausgebaut

Am Freitag fand der Spatenstich beim Kraftwerk Dießbach in Saalfelden statt.

Das Wasserkraftwerk besteht seit 50 Jahren und wird bis Juni 2018 zum Pumpspeicherkraftwerk ausgebaut. Die Investitionskosten betragen rund 30 Millionen Euro. Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer: "Die Wasserkraft hat in Salzburg einen hohen Stellenwert und trägt dazu bei, dass das Land die Klima- und Energieziele erreicht." Durch den regionalen Wirtschaftsimpuls könnten auch neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Die Salzburg AG setzt bei der Energiegewinnung auf erneuerbare Energien. Der Landesversorger betreibt zukünftig, mit dem im Bau befindlichen Kraftwerk Gries, 30 Wasserkraftwerke im Bundesland Salzburg. "Wir wissen, dass wir in Zukunft mehr Energie brauchen und müssen daher in der Erzeugung verstärkt auch auf die Flexibilisierung bestehender Kraftwerke setzen", sagte Vorstandssprecher Schitter. Die Kombination der Bestandsanlage mit einem ungedichteten Unterbecken und 24 Matrixpumpen anstelle einer großen Pumpe garantiere Flexibilität beim Ausgleich der schwankenden Erzeugung von Wind und Photovoltaik. Eine solche Kombination sei in Österreich einzigartig.
Im Anschluss an die Arbeiten wird von der Salzburg AG die lokale Radwegführung optimiert und der Radweg am Unterbecken entlang geführt. Im Bereich des Unterbeckens errichtet die Salzburg AG einen wetterfesten Rastplatz.

Ein Jahresspeicherkraftwerk

Das Kraftwerk Dießbach ist ein Jahresspeicherkraftwerk und versorgt ein Einzugsgebiet von knapp 22 Quadratkilometern. Es erzeugt 36.000 Megawattstunden Strom pro Jahr. Die Fallhöhe des Wassers beträgt 728,46 Meter.

Quelle: SN

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