Salzburger Festspiele

Festspieltrubel: Wenn der Bischof und der Teufel per Du sind

Der Erzbischof lud zum Festspielfest in den Bischofsgarten - und 500 Gäste kamen.

"Also ich bin der Franz." Unkompliziert begrüßte Salzburgs Erzbischof Franz Lackner den Teufel. Genauer gesagt den Schauspieler Gregor Bloéb, der heuer den Teufel beim "Jedermann" spielt. Und dieses Mal war der Erzbischof quasi privater Gastgeber für den Schauspieler. Ansonsten stellt die Erzdiözese ja den Domplatz für die berühmte "Jedermann"-Bühne zur Verfügung. Dass der Erzbischof für sein traditionelles Festspielfest am Mittwochabend den Teufel einlädt, hat einen simplen Grund: "Ich hab mit ihm beim Fest immer beste Erfahrungen gemacht." 500 Gäste folgten der Einladung in den Bischofsgarten. Unter der Leitung von Hochschulwochen-Obmann Martin Dürnberger wurde über Komplexes und Simples im Leben geredet. "Der Jedermann ist kein einfachers Stück, aber einfach gestrickt", stellte Bloéb fest. Und meinte auf die Frage, ob er lieber eine andere Rolle spielen würde. "Sicher nicht, der Teufel passt zu mir.". Im Publikum mit dabei: Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler, Wohnbau-Landesrätin Andrea Klambauer, Marko Feingold (Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde), ORF-Landesdirektor Christoph Takacs oder Salzburg AG-Chef Leonhard Schitter.

Quelle: SN

Aufgerufen am 22.09.2019 um 08:22 auf https://www.sn.at/salzburger-festspiele/festspieltrubel-wenn-der-bischof-und-der-teufel-per-du-sind-74247145

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