Salzburger Festspiele

Salzburger Festspiele: Für etwaige Absagen werden nun Fristen gesetzt

Festival legt Stufenplan für die nächsten Wochen vor.

Das Direktorium der Salzburger Festspiele: Intendant Markus Hinterhäuser, Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler und Lukas Crepaz (Kaufmänn. Direktor).<br><br> SN/APA/BARBARA GINDL
Das Direktorium der Salzburger Festspiele: Intendant Markus Hinterhäuser, Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler und Lukas Crepaz (Kaufmänn. Direktor).

Infolge der noch langen Vorlaufzeit bis zum theoretischen Beginn der Salzburger Festspiele gab das Direktorium nun einen "Stufenplan zur Vorbereitung der Entscheidung über die Abhaltung der Festspiele zu Pfingsten und im Sommer" bekannt.

Die "Stufe 1" ist am 16. März bereits gesetzt worden. An diesem Tag wurden, aufgrund von behördlicher Vorschrift, alle Festspielhäuser und Werkstätten geschlossen. "Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, wie zum Beispiel auch das Kartenbüro, die von zu Hause arbeiten können, machen dies mit Teleworking, natürlich auch das Direktorium selbst", heißt es in der Mitteilung vom Mittwochabend. Die behördliche Anordnung dazu ist zunächst bis 13. April befristet.

"Die zweite Stufe muß am 15. April beschritten werden", teilt das Direktorium mit. Dann sei zu entscheiden, ob die Pfingstfestspiele durchgeführt werden könnten. Diese sind von 29. Mai bis 1. Juni geplant. INtendantin Cecilia Bartoli denke bereits in Alternativen, "falls eine etwaig verkürzte Probenzeit Programmänderungen nötig macht".

Am 30. Mai, also bei "Stufe Nummer 3" sei zu entscheiden, ob und in welcher Form die Salzburger Festspiele zu ihrem 100-Jahre-Jubiläum stattfinden könnten. Dafür seien "bereits verschiedene Szenarien erarbeitet".

Und in der Mitteilung wird versichert: Sowohl Pfingstfestspiele wie Salzburger Festspiele im Sommer könnten "auch die durch die jetzige Schließung verordnete Pause" stattfinden, das während der Schließung der Festspielhäuser Versäumte sei aufzuholen. Ob Absagen erforderlich seien, hänge "vom Verlauf der Corona-Pandemie" und den "politischen Entscheidungen" ab. Und: Die Gesundheit habe "vor allen künstlerischen und ökonomischen Anliegen Priorität". Trotzdem bleibe die Hoffnung, "dass die Festspiele ihr Jubiläum mit Musik und Theater begehen können.

Quelle: SN

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