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#22 Wie feministisch kann man als Katholikin sein?

Lucia Greiner leitet das Seelsorgeamt der Erzdiözese Salzburg. Im Podcast "Die gefragte Frau" spricht sie über unser aller Seelenwohl und stellt fest: "Das Priesteramt muss weiter gedacht werden."

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Die gefragte Frau Katharina Maier
 Lucia Greiner ist eine von wenigen weiblichen Führungskräften in der katholischen Kirche. SN/bernhard müller
Lucia Greiner ist eine von wenigen weiblichen Führungskräften in der katholischen Kirche.

Was ist eigentlich die "Seele" eines Menschen? Und wie macht sie sich bemerkbar? Darüber hat sich Lucia Greiner viele Gedanken gemacht. Die Leiterin des Salzburger Seelsorgeamtes spricht im Podcast über die Rolle von Religion und Gemeinschaft bei der Bewältigung von tragischen Schicksalsschlägen. Die Kirche soll für Greiner ein Zeichen für "freudigen, befreienden Glauben" sein: "Ich glaube es gibt ein großes Bedürfnis der Menschen, berührt zu werden." Dieses Bedürfnis werde aber oft mit einem "Mehr" befriedigt, etwa einem "Mehr an Konsum", sagt sie. Gerade in der Weihnachtszeit sei das allgegenwärtig.

Als Frau in einer Führungsposition ist Lucia Greiner in der katholischen Kirche immer noch eine Seltenheit. Dabei haben Frauen oft tragende Rollen. Pastoralassistentinnen managen oft ganze Pfarren. Greiner spricht sich im Podcast für eine Weiterentwicklung des Priesteramtes aus und beantwortet die Frage: Wie feministisch kann man als Katholikin sein?

Den Podcast "Die gefragte Frau" hören Sie auf allen gängigen Streamingplattformen (Spotify, iTunes & Co.) sowie gleich hier im Player:

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