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#54 Wie Selbstoptimierung und Schönheitswahn Frauen krank machen können

Die Zeit der Lockdowns ist vorbei, der Urlaub steht vor der Tür: Viele Frauen machen sich jetzt verstärkt Gedanken über ihre Figur. Wann der ständige Drang zur Selbstoptimierung gefährlich werden kann, weiß Aline Halhuber-Ahlmann, die Geschäftsführerin des Frauengesundheitszentrums Salzburg.

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Die gefragte Frau Katharina Maier
In der Coronakrise haben viele Menschen einen Drang zur Selbstoptimierung entwickelt – auch was das Aussehen betrifft.  SN/finwal89 - stock.adobe.com
In der Coronakrise haben viele Menschen einen Drang zur Selbstoptimierung entwickelt – auch was das Aussehen betrifft.

Man würde meinen, durch die Lockdowns sei das äußere Erscheinungsbild nicht mehr so wichtig. Tatsächlich habe die Krise den Schönheitswahn jedoch weiter verstärkt, erklärt Aline Halhuber-Ahlmann im Podcast "Die gefragte Frau". Der Grat zwischen gesundem Abnehmen und einer Essstörung sei äußerst schmal: "Kaum jemand hat noch ein normales Essverhalten", sagt Halhuber: "Wir essen nicht mehr, sobald wir Hunger haben, sondern sobald der aktuelle Ernährungstrend sagt, dass wir essen sollen." Außerdem spricht Halhuber-Ahlmann im Podcast darüber, wie Menschen, die nicht der gesellschaftlichen Vorstellung von Schönheit entsprechen, ausgegrenzt werden. Und sie kritisiert, dass man in Österreich viel zu wenig über psychische Probleme spreche.

„Kaum jemand hat noch ein normales Essverhalten“, sagt Aline Halhuber-Ahlmann, Frauengesundheitszentrum Salzburg SN/www.flausen.at
„Kaum jemand hat noch ein normales Essverhalten“, sagt Aline Halhuber-Ahlmann, Frauengesundheitszentrum Salzburg

Aufgerufen am 05.08.2021 um 03:12 auf https://www.sn.at/snin/podcast/die-gefragte-frau-54-wie-selbstoptimierung-und-schoenheitswahn-frauen-krank-machen-koennen-104975833

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