Bundesliga

Der Rekordtransfer von Red Bull Salzburg wacht auf

Noah Okafor kommt in Schwung. Der Angreifer von Red Bull Salzburg wird zu einer Option für das Spiel am Mittwoch gegen Lille.

Salzburgs Noah Okafor zeigte sich in den vergangenen Spielen torgefährlich. SN/GEPA pictures
Salzburgs Noah Okafor zeigte sich in den vergangenen Spielen torgefährlich.

Es ist schon beeindruckend wie Fußballmeister Red Bull Salzburg auch den Alltag bewältigt. Ob im ÖFB-Cup gegen Kalsdorf oder in der Liga wie am Samstag in Wolfsberg, die Truppe von Trainer Matthias Jaissle tritt konzentriert auf, ist gierig, Spiele zu gewinnen. Daran hatte in der vergangenen Woche auch Noah Okafor großen Anteil. Salzburgs Rekordtransfer, der für knapp über elf Millionen Euro 2020 von Basel kam, scheint nun endlich vor besseren Zeiten zu stehen. Bisher konnte sich der 21-Jährige nämlich noch nicht richtig beim Serienmeister durchsetzen. Nach einem Treffer und einer Torvorlage gegen die WSG Tirol, einem sehenswerten Assist nach einem Sprint über das halbe Feld mit einer Höchstgeschwindigkeit von 33 km/h, beim 2:0 gegen Rapid, zwei Toren und einem Assist im ÖFB-Cup gegen Kalsdorf, traf Okafor auch beim Sieg in Wolfsberg. Jaissle hat nun am Mittwoch in der zweiten Runde der Champions League im Heimspiel gegen Lille im Angriff einige Optionen. Karim Adeyemi sollte seinen Platz sicher haben. Aber wer stürmt neben dem deutschen Nationalspieler. Benjamin Sesko und Junior Adamu haben starke Konkurrenz bekommen. Okafor macht den beiden Angreifern, die von Jaissle in den vergangenen Wochen den Vorzug erhalten haben, Druck. "Ich bin sehr heiß darauf, gegen Lille zu spielen, versuche, jeden Tag Gas zu geben und so weiter zu machen", sagte Okafor, der weiß, dass es Zeit ist, die in ihn gesetzten Erwartungen zu erfüllen. "Ich hatte in meiner bisherigen Zeit in Salzburg nicht so viel Glück, aber ich bin stark geblieben und versuchen jeden Tag mein Bestes zu geben."

Auch von Jaissle gab es Lob für den pfeilschnellen Schweizer. "Noah ist auf dem absolut richtigen Weg, entwickelt sich prächtig, so wie wir uns das vorstellen und da ist noch ganz viel Luft nach oben. Er macht das fleißig im Training und belohnt sich jetzt auch in den Spielen. Von dem her war der Startelf-Einsatz gerechtfertigt und er hat die Sache auch wirklich gut gemacht", sagte Jaissle im Sky-Interview.

Allerdings bleibt abzuwarten, ob gegen Lille nicht Sesko in der Startformation die bessere Wahl ist. Denn Lille wird in Salzburg wohl vermehrt auf Defensive setzen. Ein kopfballstarker, großer Angreifer im Sturmzentrum wie Sesko (1,94m) sollte dem Bullenspiel gut tun.

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