Eiskalt, so agiert nur ein Topteam

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Standpunkt Alexander Bischof

Ausgerechnet hatte sich Österreichs Fußballrekordmeister Rapid schon einiges, um endlich wieder einmal nach 2008 einen Titel nach Hütteldorf zu holen. Auch deshalb, weil der Finalgegner im Cup, Serienmeister Red Bull Salzburg, zuletzt in der Bundesliga nicht wie gewohnt glänzen konnte und sogar völlig unüblich ein Spiel verlor. Aber die Bullen sind eben die Bullen und zeigten im Cupfinale wieder einmal, dass sie in Österreich zumindest um eine Klasse über die anderen Mannschaften zu stellen sind. Vor allem dann, wenn es sich um eine nicht alltägliche Partie handelt. Dann, so hat es zumindest den Anschein, kann die Truppe von Trainer Marco Rose immer noch einen Gang hinaufschalten und ihre Klasse ausspielen, wenn es darum geht, Titel zu gewinnen. Eiskalt schlugen die Bullen am Mittwoch im Finale gegen Rapid zu, als es den Anschein hatte, die Wiener könnten in ihrem "Heimspiel" die Salzburger mehr als nur ärgern.

In den vergangenen sechs Jahren hat Salzburg national fast alles, was es zu gewinnen gab, gewonnen. Da könnte man meinen, dass die Bullen schon satt sind. Falsch, der ambitionierte Auftritt auch von Trainer Rose in Klagenfurt bewies, dass diese Truppe weiter heiß auf Titel ist.

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