Erste Liga

LASK könnte künftig Heimat am Linzer Stadtrand finden

In der Frage, wo der LASK seine künftige Heimat finden könnte, zeichnet sich eine Vorentscheidung ab. Wie die "Oö. Nachrichten" am Mittwoch berichteten, soll die Wahl auf das Tagerfeld am Stadtrand von Linz gefallen sein. Beim LASK wollte man dazu am Mittwoch nichts sagen und verwies auf APA-Anfrage auf eine Pressekonferenz am Donnerstag, bei der sich Präsident Siegmund Gruber äußern werde.

Derzeit ist der Fußball-Bundesligist in Pasching einquartiert, wo er aber laut Pachtvertrag mit der Gemeinde bis 2022 ausziehen muss. Es gilt als wahrscheinlich, dass es den Verein nach Linz zurückzieht. Das aktuell landwirtschaftlich genutzte Tagerfeld zwischen dem Pichlinger See, dem Tagerbach und der B1 liegt an der Stadtgrenze. Die Verkehrsanbindung wäre wohl deutlich besser als jene des zentral gelegenen Linzer Stadions.

Laut dem Zeitungsartikel sei der LASK aber noch damit beschäftigt, das nötige Geld für das Stadionprojekt aufzustellen. Unter Berufung auf Insider hieß es, dass man mit 45 Mio. Euro rechne. 14 Mio. Euro soll der Verein schon organisiert haben, zehn Mio. Euro sollen demnach von Land OÖ und Stadt Linz kommen. Im oö. Regierungsprogramm für die bis 2021 dauernde Legislaturperiode ist ein Standort für ein Stadion im Zentralraum jedenfalls enthalten.

LASK-Präsident Siegmund Gruber hatte Anfang Februar gegenüber Medien einen Spatenstich bis spätestens Mitte 2020 angekündigt, allerdings offen gelassen wo. Damals war noch von Kosten in der Höhe von 53 Mio. Euro die Rede. Als Vorbild könnte demnach das Stadion des deutschen Zweitligisten Jahn Regensburg dienen. Näheres dürfte in der Pressekonferenz im Vorfeld des Spiels gegen den SV Mattersburg am Donnerstag bekanntgegeben werden.

(APA)

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