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Ajax lässt Red Bull Salzburg noch zittern

Stefan Lainer will mit Red Bull Salzburg in die Champions League. Aber Ajax Amsterdam könnte den Bullen noch einen Strich durch die Rechnung machen. SN/GEPA pictures
Stefan Lainer will mit Red Bull Salzburg in die Champions League. Aber Ajax Amsterdam könnte den Bullen noch einen Strich durch die Rechnung machen.

In einem Punkt hat Ajax Amsterdam dem österreichischen Fußball schon ein Schnippchen geschlagen. Durch das Remis der Niederländer im Viertelfinalhinspiel der Champions League am Mittwoch gegen
Juventus Turin verliert Österreichs Meister 2020 seinen
Fixplatz in der Gruppenphase. Auch dann, wenn sich der Sieger der Königsklasse auch national für die Eliteliga qualifiziert. Die Niederlande ziehen nämlich in der UEFA-Fünfjahreswertung wieder an Österreich vorbei und belegen Rang elf, der bei gewissen Voraussetzungen einen Platz in der Gruppenphase ermöglicht.

Wenn die Jungstars von Ajax, die schon Real Madrid im Achtelfinale aus dem Bewerb geschossen haben, gegen Juventus weiter so aufspielen, dann wäre es jetzt auch keine Riesensensation mehr, sollte der krasse Außenseiter auch den Titel gewinnen. Bis dahin ist es zwar noch ein weiter Weg, aber von allen Mannschaften, die im Viertelfinale stehen, hinterließen die Amsterdamer den stärksten Eindruck. Der Lauf von Ajax lässt auch Red Bull Salzburg zittern. Denn wenn Daley Blind und Co. den Pokal in der Königsklasse des europäischen Fußballs holen, dann muss Österreichs Meister auch 2019 in die Qualifikationsmühle zur Champions League. Die Niederlande verfügen nämlich über keinen Fixplatz, Ajax wäre aber als Gewinner qualifiziert, die Bullen aus dem Rennen.

Quelle: SN

Aufgerufen am 04.08.2020 um 02:11 auf https://www.sn.at/sport/fussball/international/ajax-laesst-red-bull-salzburg-noch-zittern-68645896

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