International

Red-Bull-Jungstar Hannes Wolf darf nicht zu RB Leipzig

Österreichs Meister wollte nach Amadou Haidara keinen zweiten Topspieler verlieren. Leipzig-Coach Ralf Rangnick holte sich einen Korb, weil Salzburgs Sportchef Christoph Freund hart blieb.

Amadou Haidara durfte von Red Bull Salzburg zu RB Leipzig wechseln, Hannes Wolf (r.) erhielt hingegen keine Freigabe.  SN/gepa
Amadou Haidara durfte von Red Bull Salzburg zu RB Leipzig wechseln, Hannes Wolf (r.) erhielt hingegen keine Freigabe.

Erst in einer Woche steigen die Profis von Fußball-Serienmeister Red Bull Salzburg wieder ins Training ein. Während die Aktiven noch ihren Winterurlaub genießen, kam Salzburgs Sportdirektor Christoph Freund auch über Neujahr aber kaum zum Ausruhen.

31 Bewerbsspiele ungeschlagen - die starken Leistungen des Teams von Trainer Marco Rose haben Begehrlichkeiten bei Clubs in den besten europäischen Ligen geweckt. Doch die Bullen wollen in der Europa League das Maximum herausholen, daher kämpft die Clubführung um jeden ihrer Rohdiamanten. Bei einem musste Christoph Freund ein Machtwort sprechen, um seinen vorzeitigen Abschied zu verhindern. Wie die "Salzburger Nachrichten" aus zuverlässigen deutschen Quellen erfahren haben, wollte RB Leipzig nach Amadou Haidara gleich noch einen Spieler vom Schwesterclub in der Winter-Transferzeit 2019 holen: Mittelfeldspieler Hannes Wolf, der in Salzburg noch Vertrag bis 2020 hat, sollte fürs Frühjahr verpflichtet werden. Erst nach Ende der Frühjahrssaison kann Wolf eine Ausstiegsklausel nützen. Man kann davon ausgehen, dass der ÖFB-Nationalspieler diese dann nützen wird.

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