Gewinnen wollte nur die Elf von Rose

Vielleicht wollte Leipzig auch den Sieg, aber Salzburg agierte zu stark.

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Standpunkt Alexander Bischof

Wie schon in der vergangenen Saison in der Europa League, Borussia Dortmund, hat Österreichs Fußballmeister Red Bull Salzburg eine weitere deutsche Spitzenmannschaft klar beherrscht. Beim 1:0 gegen RB Leipzig versuchte nur die Truppe von Trainer Marco Rose, dieses Spiel auch zu gewinnen. Dabei hätten die Deutschen unbedingt einen Sieg benötigt, um weiter im Rennen um einen Aufstiegsplatz zu bleiben. Aber man spielt eben nur so gut und druckvoll wie es der Gegner zulässt. Und die Salzburger ließen nichts zu, hatten die Offensive der Leipziger bestens im Griff. Fast hatte es so den Anschein, als ob die Truppe von Ralf Rangnick völlig hilflos in ihren Ambitionen wirkte.

So löste Red Bull Salzburg souverän das Ticket für die K.o-Phase. Und dort wird die Truppe von Trainer Marco Rose mit Sicherheit wieder eine ausgezeichnete Rolle spielen. Denn wie schon in der vergangenen Saison, als Stefan Lainer und Co. bis in das Semifinale vorgedrungen sind, bringen die Salzburger Bullen wieder alle Tugenden mit, um auch international mit den besten Clubs aus den europäischen Topligen mithalten zu können. Aggressiv, abgebrüht und auch immer brandgefährlich - da konnten die Leipziger, die immerhin im Spitzenfeld der deutschen Bundesliga zu finden sind, nur staunen.

Es war überhaupt ein toller Abend für den österreichischen Fußball. Salzburg und sensationell auch Rapid holten wichtige Punkte in der UEFA-Fünfjahreswertung. Und damit schaut es sehr gut aus, dass jener Rang, der einen Fixplatz in der Gruppenphase der Champions League bedeutet, gehalten wird. Wetten, dass Salzburg auch in der Königsklasse mehr als nur dabei sein wird.

Aufgerufen am 18.09.2019 um 10:41 auf https://www.sn.at/sport/fussball/international/standpunkt-gewinnen-wollte-nur-die-elf-von-rose-61653694

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