Transfer

Stefan Lainer wechselt zu Mönchengladbach

Transferknüller beim österreichischen Fußball-Serienmeister Red Bull Salzburg: Stefan Lainer wechselt zu Borussia Mönchengladbach. Damit spielt der Teamverteidiger auch in Zukunft unter seinem bisherigen Trainer Marco Rose.

Den Wechsel zum deutschen Bundesligisten hat Red Bull Salzburg am Mittwochnachmittag offiziell verkündet. Lainer konnte eine entsprechende Ausstiegsklausel nützen, der 26-Jährige unterschrieb einen Fünfjahresvertrag bei den Gladbachern.

Red-Bull-Salzburg-Sportdirektor Christoph Freund sagte: "Schon letztes Jahr stand ein Wechsel von Stefan Lainer lange Zeit im Raum, den wir als Klub aber abgelehnt haben. Als Konsequenz der damaligen Gespräche wurde sein Vertrag mit einer Ausstiegsklausel ergänzt, die nunmehr gezogen wurde und Stefan den Sprung in eine absolute Top-Liga ermöglicht hat. Stefan hat bei uns im Verein, beginnend mit 2006 in unserer Akademie, eine außergewöhnlich erfolgreiche Entwicklung bis hin zum österreichischen Nationalspieler durchlaufen. Er hat in den letzten Jahren unter Beweis gestellt, was mit der richtigen Einstellung und Mentalität im Fußball alles möglich ist. Dafür gratulieren wir Stefan herzlich und wünschen ihm für seine weitere Zukunft alles Gute und viel sportlichen Erfolg."

Stefan Lainer sagte: "Der FC Red Bull Salzburg ist mein Herzensverein und jener Klub, bei dem ich groß geworden bin und dem ich viel zu verdanken habe. Auch deshalb war diese Entscheidung für mich alles andere als einfach. Aber weil eine Fußballerkarriere nicht ewig dauert, bin ich jetzt - mit bald 27 Jahren - zu dem Schluss gekommen, dass es der richtige Zeitpunkt für einen Wechsel ist. Die Chancen, die sich jetzt für mich auftun, sind optimal, und ich bin bereit für etwas Neues."

Der gebürtige Salzburger Stefan Lainer, Sohn des früheren Nationalspielers Leo Lainer, war seit Jugendzeiten bei Red Bull Salzburg engagiert. Als Leihspieler gehörte er dem SV Grödig und der SV Ried an. Seit seiner Rückkehr aus dem Innviertel 2014 nahm der Rechtsverteidiger eine steile Entwicklung. Er war an vier Meistertiteln und drei Cupsiegen maßgeblich beteiligt. In 171 Pflichtspielen erzielte der Dauerläufer 13 Tore und lieferte 34 Assists. 2017 bestritt er das erste von bislang zwölf Länderspielen für Österreich. Bei den Glanzauftritten der Bullen in der Europa League spielte er eine herausragende Rolle.

Schon im vorigen Sommer schien ein Wechsel ins Ausland fix. Der Transfer zum SSC Napoli unter Starcoach Carlo Ancelotti scheiterte aber, wie von Chrisotph Freund oben erwähnt, am Veto der Salzburger Clubführung. Heuer konnte man dem laufstarken Salzburger nichts mehr in den Weg legen. In der Gerüchtebörse war von italienischen Interessenten (Lazio Rom, Inter Mailand) bzw. einem Wechsel nach England die Rede. Dass nun Marco Rose mit Mönchengladbach das Rennen macht, kommt eher überraschend.

Quelle: SN

Aufgerufen am 19.11.2019 um 01:11 auf https://www.sn.at/sport/fussball/international/transfer-stefan-lainer-wechselt-zu-moenchengladbach-72220102

Schlagzeilen