Fußball

Start in 3. Liga: RB Leipzig lässt Konkurrenz zittern

Über eine Million Euro hat RB Leipzig, der deutsche Club von Red-Bull-Boss Mateschitz, nach dem Aufstieg in die 3. Liga investiert. Der neuerliche Meistertitel scheint vorgezeichnet, noch gibt man sich bescheiden.

Schon vor dem Saisonstart am Freitag sorgte RasenBall Sport (RB) Leipzig für einen neuen Rekord: Während die knapp kalkulierende Konkurrenz in der 3. Liga auf ablösefreie und ausgeliehene Spieler setzen muss, investierte RB Leipzig über eine Million Euro in Neuverpflichtungen - mehr als je ein Verein seit Einführung der bundesweiten 3. Liga zuvor. Mit Junioren-Nationalspielern zum Titel?Geholt wurden vor allem junge Spieler. Neben Tobias Willers (von Sportfreunde Lotte) wechselten mit den Deutschen Deni Thomalla und Joshua Kimmich sowie dem Griechen Christos Papadimitriou und dem Dänen Yussuf Poulsen vier aktuelle Junioren-Nationalspieler nach Leipzig. Mit Niklas Hoheneder steht auch ein ÖFB-Legionär im Aufgebot der Roten Bullen. "Wir gehen ganz bewusst einen anderen Weg, weil wir mit Nachhaltigkeit Spieler entwickeln wollen", meint Sportdirektor Ralf Rangnick zu den Neuverpflichtungen.

Die Transfers zeigen jedoch deutlich, in welche Richtung es bei RB Leipzig gehen soll. An Thomalla und Kimmich waren auch etliche höherklassige Teams interessiert. Die 3. Liga scheint für den Markenkollegen von Red Bull Salzburg nur eine kurze Zwischenstation zu werden. Gleich 15 Trainer nennen Leipzig in einer Umfrage der deutschen Nachrichtenagentur dpa als Aufstiegsfavorit. Leipzig-Coach Alexander Zorniger sieht hingegen Preußen Münster, den 1. FC Heidenheim und den Chemnitzer FC vorne. Nachsatz: "Wir wollen so schnell wie möglich in der dritten Liga ankommen und die Leistungsfähigkeit der Mannschaft weiterentwickeln." Rangnick hofft auf über 10.000 FansDie eigentlichen Ziele des Clubs sind freilich noch höher: RB Leipzig soll mittelfristig in die Bundesliga aufsteigen und auf der europäischen Fußballbühne für Furore sorgen. Längst erstklassig ist bei RasenBall Sport die Infrastruktur- allen voran die Leipziger Red Bull Arena. Mehr als 10.000 Fans sollen im Schnitt in das Stadion pilgern, so der Wunsch von Ralf Rangnick. Immerhin ist in Leipzig zum ersten Mal seit zehn Jahren Drittliga-Fußball zu sehen. Rangnick: "Die Vorfreude ist riesengroß."

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