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111 Jahre: Der Skiclub Zell ist der älteste im Bezirk

Am 28. November 1906 wurde der Skiclub Zell am See gegründet. Vorige Woche, genau 111 Jahre später, wurde dieser spezielle Geburtstag gefeiert.

Vorstand und Präsident (v. links): Gernot Tritscher, Hans Wallner, Hubert Dürlinger, Bernd Lauth. SN/sw/simo
Vorstand und Präsident (v. links): Gernot Tritscher, Hans Wallner, Hubert Dürlinger, Bernd Lauth.

An die 100 Funktionäre des Zeller Skiclubs, Sponsoren und Unterstützer trafen sich am Dienstag voriger Woche zur besonderen Geburtstagsfeier. Die Location dafür hatte die Schmittenhöhebahn AG zur Verfügung gestellt - die MS Schmittenhöhe.

Begrüßt wurden die Gäste vom Präsidenten des Vereins, Hans Wallner. Er riss die Geschichte kurz an: "Genau heute vor 111 Jahren ist der Skiclub Zell am See im Hotel, damals Gasthof Lebzelter gegründet worden." Es war der erste in der Bezirkshauptstadt - und im Bezirk -, 1961 und 1967 kamen noch je ein Skiverein in den Ortsteilen Schüttdorf und Thumersbach hinzu. 2002 führte man die drei Clubs unter dem Namen Wintersportverein zusammen. "Nachdem sich alles gut eingeschliffen hatte, das war ja nicht so leicht, haben wir ihn 2010 wieder in Skiclub Zell am See umbenannt", so Wallner.

Die Geschäfte des Vereins führen seit Jahren drei Männer: Hubert Dürlinger, Gernot Tritscher und Bernd Lauth. Dürlinger bezeichnet sich selbst als "Vergnügungsoffizier" - "ich bin für Geselligkeit und Spaß zuständig und schaue, dass wir motivierte Funktionäre und Mitglieder haben". Und das gelingt ihm. Denn für die Ausrichtung von Europacuprennen und dem schon legendären "Niterace" braucht es ein funktionierendes und großes Team. Für diese Events, dazu gehören auch die Ronachkopf-Skitouren-Challenge und die Seefeste, zeichnet Gernot Tritscher verantwortlich. "Es gehört alles genau geplant und budgetiert, und dazu haben wir unsere Sponsoren, unsere langjährigen Partner. Das Geld, das wir aus diesen Veranstaltungen lukrieren, dient der Nachwuchsförderung."

Zentrales Anliegen des Vereins sei es, die Jugend zu fördern, sagte Bernd Lauth. "An erster Stelle steht der Leistungssport. Wir sind in der glücklichen Lage, dass wir mit staatlich geprüften Skitrainern die Jugend in den Leistungssport führen können. Das Ebenberggebiet ist für uns das ideale Trainingsgebiet. Ortsnahe, leicht erreichbar mit dem Sessellift und die Pisten haben alle Schwierigkeitsgrade. Der zweite Punkt ist die Breitenförderung: Da geht es nicht um den Leistungssport, sondern um die Verbesserung des Skifahrens, der Skitechnik. Nicht nur für die Kinder und die Schüler, sondern auch für Senioren, das macht ein Trainer am Osthang."

Viel Lob für den Verein gab es von Tourismusdirektorin Renate Ecker: "Wir machen viele Veranstaltungen gemeinsam: Niterace und Ronachkopf-Rennen beispielsweise, aber auch viele Gäste- und Firmenrennen. Ich möchte mich für die gute Zusammenarbeit sehr bedanken."

Ein wichtiger Partner ist die Schmittenhöhebahn AG. Vorstand Erich Egger dankte den Funktionären und Mitgliedern. "Ihr steht immer zur Verfügung, ihr schaut auf den Nachwuchs, macht Veranstaltungen, haltet das Skifahren aktuell und begehrlich, das ist ein tolle Sache und funktioniert." Das Seilbahnunternehmen investierte heuer rund 19 Millionen Euro in die neue Areitbahn. Übernächstes Jahr soll der Anschluss ans Glemmtal realisiert werden. "Es ist eine dynamische Region, aber es braucht euch, dass ihr das mittragt. Ich bedanke mich für die hervorragende Zusammenarbeit, unsere volle Unterstützung habt ihr ohnehin", so Egger.

Die Geschichte des Skiclubs hat Bernd Lauth recherchiert und in einer Broschüre (132 Seiten) zusammengefasst. Nicht im Stil einer Chronik, aber mit allen wesentlichen Daten und vielen Bildern. Ein Muss für jeden heimischen Skifan. Übrigens, der erste Skiclub in Österreich wurde 1891 in Wien gegründet, in Salzburg war der SC Bischofshofen 1904 Vorreiter. Dann folgt 1906 der SC Zell am See, zeitgleich mit dem WSV St. Johann/Pg.

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