Sport

Anti-Doping-Agentur rechnet mit größerem Ausmaß der Doping-Causa

Michael Cepic, der Geschäftsführer der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA), hat am Montag gegenüber dem ORF zur aktuellen Doping-Causa Stellung genommen. Über deren Ausmaß sei er nicht überrascht: "Wenn man die Berichterstattung betrachtet, dann muss klar sein, dass es ein so organisierter Ablauf sicher nicht für eine Handvoll Athleten der Fall ist. Da muss mehr dahinter stecken", sagte Cepic.

Folglich rechnet der Funktionär mit zusätzlichen Fällen - in Österreich, aber vor allem darüber hinaus: "Ich glaube, dass auch national noch Fälle auftreten werden, aber in weiterer Folge in weitaus größerem Ausmaß auf internationaler Ebene."

Bei den Nordischen Ski-Weltmeisterschaften in Seefeld waren am vergangenen Mittwoch die beiden österreichischen Langläufer Max Hauke und Dominik Baldauf im Zuge einer Polizeirazzia erwischt worden. Zwei Tage später legte auch der Tiroler Radprofi Stefan Denifl nach einer vorrübergehenden Festnahme ein Geständnis ab. Auch zwei estnische und eine kasachischer Langläufer sind geständig. Zuletzt hat der steirische Radprofi Georg Preidler im Skandal um den deutschen Sportmediziner Mark S. Selbstanzeige erstattet.

Quelle: APA

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