Mixed

Das große Ich bin Ich

Cristiano Ronaldo beherrscht die Selbstdarstellung wie kein anderer - und steht als Beispiel in einem Buch über männlichen Narzissmus.

Das große Ich bin Ich SN/APA/AFP/FRANCISCO LEONG
Exzellentes Können und große Gesten sind bei Cristiano Ronaldo eins – narzisstische Anwandlungen inklusive. 

Ganz im Gegensatz zu dem Kinderbuch "Das kleine Ich bin Ich" geht es bei der Selbstinszenierung von Fußballstars und anderen Sternchen um das große Ich bin Ich. Im SN-Gespräch lotet der Psychiater Raphael Bonelli die Grenzen zwischen gesundem Selbstbewusstsein und narzisstischen Allüren aus.
SN: Herr Bonelli, Sie schreiben über männlichen Narzissmus. Ist Narzissmus vorwiegend ein männliches Phänomen?
Bonelli: Narzissmus befällt Männer etwa doppelt so häufig wie Frauen. Männer sind aggressiver und rücksichtsloser und sie haben nachweislich weniger Empathie als Frauen. Das sind zwei Gefährdungsmomente, die den Mann anfälliger für Narzissmus machen.

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