Leichtathletik

Hürdensprinterin Stephanie Bendrat wird zur "Legionärin"

Salzburgs derzeit erfolgreichste Leichtathletin verlegt ihren Trainingsstandort nach Bochum. Stephanie Bendrat schließt sich einer hochkarätigen Hürdensprint-Gruppe an.

Stephanie Bendrat trainiert künftig in Bochum.  SN/GEPA pictures
Stephanie Bendrat trainiert künftig in Bochum.

Die bisherige Zusammenarbeit mit Trainer Philipp Unfried beendete Bendrat im Dezember. Seither war sie auf der Suche nach einer erfolgversprechenden neuen Konstellation. "In Bochum ist es perfekt, außer dass es natürlich weit weg", sagt die 26-Jährige. Unter Trainer Slawomir Filipowski kann sie dort beim renommierten TV Wattenscheid mit einer starken Gruppe um die gleichaltrige WM-Dritte von 2017, Pamela Dutkiewicz, trainieren. Bendrats Fernziel sind die Olympischen Spiele 2020 in Tokio, heuer will sie zur EM im August nach Berlin. "Das Projekt in Bochum ist bis zu den Spielen ausgelegt", sagt sie. "Ich wollte die bestmögliche Lösung finden und keine halben Sachen machen."

Bendrat hat über 100 m Hürden die langjährige heimische Galionsfigur Beate Schrott überflügelt. Die vor drei Jahren eingebürgerte Bayerin aus Laufen nahm bei der EM 2016 in London für Österreich teil und erreichte dort den 23. Platz. In der laufenden Hallensaison steht für sie eine 60-Meter-Hürden-Bestzeit von 8,22 Sek. zu Buche, das WM-Limit für die Titelkämpfe in Birmingham (GBR) liegt bei 8,14. Am Wochenende nimmt Bendrat bei einem Meeting in Wien einen neuen Anlauf.

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